• Im März 2019 waren wir zuletzt in Hongkong, daher verzichten wir diesmal auf den Besuch des grossen Buddas und fokussierten nun die Stadt selbst.

    Entgegen der Wettervorhersage am Tag vor der Ankunft war es weder regnerisch noch bewölkt, nicht mal diesig. Bei stahlblauem und wolkenlosem Himmel erlebten wir eine wunderschöne Einfahrt zum alten Hafenterminal mitten in der Stadt. Dies war wohl eine der letzten Gelegenheiten, weil auf der Runway des ehemaligen Stadtflughafens nun ein futuristisches und riesiges neues Cruiseship Terminal gebaut wurde und die immer größeren Schiffe nur noch dort anlegen werden.

    Um 20:00 Uhr erlebten wir dann wieder einmal die legendäre Licht- und Lasershow am Fluss, diesmal war es jedoch deutlich weniger beeindruckend, seit Corona ist das Geld knapp, die Show wurde eingeschränkt und war nun im Vergleich zu unserer ersten Begegnung nur noch wenig spektakulär und mit nur 8 (früher waren das 20) Minuten auch  kürzer.

    Am folgenden Morgen machten wir dann einen Zug durch die Stadt, zunächst mit der Fähre nach Hongkong Island, dann mit dem Bus Linie 15 auf den Viktoria Peak (leider etwas diesig). Das ist die teuerste Wohngegend von Hongkong!


    Aber am Abend zuvor gab es schon einen Ausflug zum Viktoria Peak bei Nacht, das gab auch schöne Fotos.

    Zurück ging es mit der Peaktram und dann folgte ein abwechslungsreicher, von Jenny unserer Reiseleiterin, die in Deutschland aufgewachsen ist, geführter Rundgang durchs Bankenviertel, über die längste Rolltreppe (die tatsächlich zwar steil, aber immer wieder unterbrochen ist), somit also eigentlich wenig spektakulär viele kürzere Rolltreppen in Folge. Anschließend gingen wir durch den Markt bis zum Man Mo Tempel.

    Hier zeigte uns Jenny, wie die Einheimischen ihre Wünsche aussprechen. Auch wir haben die Räucherstäbchen angezündet!

    Nach einer Nudelsuppe mit  Wantan

    Screenshot

    nutzen wir dann als nächstes öffentliches historisches Verkehrsmittel die „Ding Ding“ genannte Tram (weil sie immer bimmelt beim halten)

    und besuchten viele Märkte (Lebensmittel, Gewürze, Kleidung)

    sogar für die Hunde gab es Kleider

    Mit der U-Bahn ging es dann nach Kowloon zum Blumenmarkt, dem mit über einem Kilometer lang aneinander gereihten Blumengeschäften, mit vielen Orchideen

    und Früchten.

    (die symbolisch sind für eine 5 Generationen Wohnung) – alles schon auf das im Februar anstehende Neue Jahr ausgerichtet. Viele dieser Blumen kommen aus den Niederlanden. Das Neue Jahr, es beginnt das Jahr des Pferdes, wird 3 Tage gefeiert. Die Frauen sollen rote Unterwäsche tragen.

    Dann folgten der Vogelmarkt und danach der Goldfischmarkt.

    Sehr eigenartig war, dass dort Vogelnester getrocknet und als Wundermittel verkauft werden – die man allerdings nicht essen sollte, wenn Krebszellen vorhanden sind!

    Abschliessend nutzen wir dann noch die U-Bahn und kamen so wieder zurück zu der riesigen Mall, die wir stets durchwandern müssen um aufs Schiff zu kommen.

    By by Hongkong

    Noch ein interessantes Kennzeichen aus Hongkong. Dieser Pkw darf sowohl in Hongkong, China und sogar in Macao fahren.

    Nun geht es weiter nach Vietnam.

  • Kaohsiung ist eine Stadt mit rund 3 Mio. Einwohnern und einem ganzjährig warmen, herrlichen Klima, experimentierfreudigen Köchen und wunderbaren Shopping-Möglichkeiten.

    Die Einfahrt war schon gigantisch mit den vielen bunten Häusern und der kleinen Insel. Das Hafenterminal ist riesig groß und architektonisch besonders, weil einem Wal nachempfunden wurde.

    Genau gegenüber von unserem Liegeplatz sahen wir das zweithöchste Gebäude Taiwans, nur wenig kleiner als der 101 Tower.

    Wir hatten einen Ausflug „Komm an Land: Zu Fuß durch Kaohsiung“, Dauer 4 1/2h gebucht und wurden von Uschi einer Taiwanerin, die in Düsseldorf gelebt hat, fröhlich in Empfang genommen, dies war auch sehr angenehm, weil sie absolut akzentfrei Deutsch sprach und nicht wie angekündigt englisch.

    Zuerst sind wir zum Pier-2 Art Center, eine einzigartige, offene Kunstfläche, die im Jahr 2000 geöffnet wurde. Da gab es dann einen Tee aus dem Hochgebirge mit einer Spezialität (Keks mit Ananasfüllung).

    Aus alten Containern wurde dieses Kunstwerk gebaut.

    Taiwan war eine japanische Kolonie, und in der Hafenregion wurden viele Waren (z. B. Fisch oder Bananen), umgeschlagen und verschifft, bzw. mit der Bahn weiterverteilt. Nachdem Japan 1945 den Krieg verloren hat und die Kolonie abgeben musste lag diese Fläche mit Gebäuden rund 50 Jahre brach.

    Zum Jahrtausendwechsel suchte die Bürgermeisterin nach einem Platz für ein Feuerwerk. Sie hat sich im Hamburg und Essen Anregungen geholt und dann dieses Gebiet genutzt und als Künstlerviertel wieder belebt. Hier findet man nun neben Streetfood auch Künstler, aussergewöhnliche Geschäfte und Restaurants. Besonders am Wochenende ist es quirlig und es herrscht allgemein eine fröhliche Stimmung.

    Dann ging es weiter zum von den Japanern erbauten ersten Bahnhof, die Gleise sind immer noch vorhanden.

    Weiterhin gibt es eine in 2020 fertiggestellte Fußgängerbrücke, die sich schwungvoll in die Umgebung fügt, die erste Fußgängerbrücke in Taiwan und die längste in Asien. Besonders ist, dass sie sich täglich um 15:00 Uhr und 17:00 Uhr öffnet und um  90 Grad dreht. Als interessierte Touristen gingen wir natürlich auch darüber und wurden auf der anderen Seite von weiteren Kunstinstallationen und einer Autotuning Messe überrascht.

    Bekannt ist Kaohsiung auch durch das spektakulare Gebäude „Pop Music Center“, das aussieht wie ein Koralle und welches wir danach besuchten. Platz gibt es dort für ca. 6000 Menschen. 

    Es war auf alle Fälle ein interessanter und vor allem sonniger Tag mit Uschi und nach rund 14.000 Schritten später erreichten wir wieder das Terminal, dort ging es zur Identitätskontrolle, da wir wieder ausreisen gab es einen weiteren tollen Stempel im Pass.



    Aktuell geht es durch die Straße von Taiwan, umgeben von vielen Fischerbooten, nach Hongkong.

    Leider gibt es erst nach Hongkong wieder eine stabile Internetverbindung.

  • Taipeh vereint traumhafte Landschaften, modernes Stadtleben und kulturelles Erbe. Sehenswürdigkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart bilden ein aufregendes Kontrastprogramm.

    Wir sind bei strömendem Regen vom Hafen in Keelung nach Taipeh gefahren, um zuerst auf den Taipei 101 (508 m) zu kommen und die Stadt aus der Vogelperspektive zu sehen.

    Der Regen hat nachgelassen, aber als wir nach 34 Sekunden in der 89. Etage (392 m) angekommen sind, gab es leider Nebel. Ein Fernsehteam war auch schon vor Ort – denn am nächsten Tag will ein Amerikaner außen hochklettern – was für eine Wahnsinnsidee!

    Wie wir gehört haben, hat er einen neuen Weltrekord aufgestellt. Er hat es geschafft, ohne Sicherung in gut 3h nach oben zu kommen.

    Nach dem Besuch des Taipei 101, der erdbebensicher gebaut wurde und im Inneren mit riesigen Pendeln ausgestattet ist, die das Gebäude stabilisieren,

    sind wir über diverse Rolltreppen an allen bekannten Luxusläden vorbei – ein Traum von einer Mall. Hier kann man nicht nur shoppen, sondern auch die moderne Architektur und das pulsierende Leben in vollen Zügen genießen.

    Wir besuchten noch die Chiang-Kai-Shek-Gedächtnishalle, ein beeindruckendes Bauwerk, das dem ehemaligen Präsidenten und der nationalen Identität Taiwans gewidmet ist. Dort findet jede volle Stunde eine Wachablösung statt, die eine majestätische Zeremonie darstellt und viele Besucher anzieht. Die Halle ist umgeben von weitläufigen Gärten und symbolisiert die Hoffnung und den Fortschritt des Landes.

    Den taoistischen Bao-An-Tempel besuchten wir noch zum Abschluss, bevor es wieder zurück aufs Schiff ging. Dieser Tempel, der dem Gott der Literatur gewidmet ist, beeindruckt durch seine kunstvollen Schnitzereien und lebhaften Farben. Hier spürt man die tiefe religiöse Tradition und das kulturelle Erbe Taiwans.

    Die Mischung aus modernen Wunderwerken und historischen Stätten macht Taipeh zu einem unvergesslichen Ziel, das sowohl die Seele als auch die Sinne berührt.

    Nun geht es weiter in den Süden und wir freuen uns auf Sonne und bis zu 25 Grad in Kaohsiung 😎

  • Ishigaki ist die südlichste der Yaeyama-Inseln, umgeben vom Ostchinesischen Meer und dem Pazifischen Ozean.

    Unser Ausflug ging nach einem kurzen Fotostopp mit Blick auf Ishigaki in die Kabira-Bucht, im Regenwald gelegen, traumhaft schön, auch ohne Sonnenschein. 

    Dann ging es weiter zum Mittagessen, hier gab es das berühmte Ishigaki-Beef, welches sich jeder Teilnehmer selbst am Tisch mit einem Gaskocher zubereiten konnte, unerwartet, ungeahnt, aber lecker wars dennoch, vor allem für Holger.

    Mit dem Glasbodenboot ging es dann bei recht starkem Seegang hinaus Richtung Riff, um die Korallen zu sehen und Fische zu beobachten. Es war auch ein „Nemo“ dabei, der sich aber nicht richtig gut fotografieren ließ.

    Findet Nemo!

    Ishigaki ist bekannt auch bekannt für seine schwarzen Perlen. In der Bucht werden die Akoya Austern zur Zucht klassischer, weiß-cremefarbener Salzwasserperlen verwendet, die für ihren hohen Glanz bekannt sind, was dann auch die Kreditkarte bemerkte.

    Dann gab es noch das Yaima Village mitten im Dschungel. Dort wurde ein Dorf aufgebaut, wo man sehen kann, wie die Bauern, Fischer oder Sumurais früher gelebt haben. 

    Dort gibt es auch die Totenkopfäffchen. Man sagt, dass diese die Leute anspringen, wenn sie Wärme finden und dann kann es passieren, dass diese Pipi machen, allerdings rieche das nicht meinte jedenfalls Jacky,

    unser Reiseleiter der in Berlin aufgewachsen ist und nun seit 4 Jahren in Japan lebt.

    Nun verlassen wir Japan – schade. Da gab es sogar an den Bushaltestellen Dusch-WC’s mit Sitzheizung und alles war sehr sauber. Mitreisende hatten am letzten Tag sogar den Plan noch eine öffentliche Toilette aufzusuchen, sowas haben wir, insbesondere von Frauen bislang noch nie gehört.

    Sogar unser Kapitän legt so pünktlich ab, wie der Shinkansen fährt. Punkt 18:00 ging es weiter nach Taipeh/Keelung.

    Sayonara Japan

  • Naha, die lebendige Hauptstadt Okinawas mit ihren knapp 320.000 Einwohnern, liegt ganz im Süden der Insel.

    Unser Tag begann mit einem sehr bewegenden Moment: dem Friedensmuseum, das an die Schlacht um Okinawa erinnert. Die Stadt wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört – über drei Monate hinweg hagelte es ununterbrochen Bomben von See und aus der Luft. Das Ergebnis war verheerend: rund 240.000 Menschen verloren ihr Leben. Die Originaldokumente, Fotos und persönlichen Gegenstände im Museum gehen richtig unter die Haut – ein stiller, nachdenklicher Start in den Tag.

    Danach wechselte die Stimmung komplett: Ab in die Gyokusendo-Tropfsteinhöhle! Modern ausgebaut, kein Helm nötig, super bequem. Von den beeindruckenden 5 Kilometern Länge durften wir etwa 900 Meter erkunden – Stalaktiten glitzern, Formationen wie aus einer anderen Welt. Einfach magisch.

    Direkt danach kam der obligatorische Souvenir-Bummel durch die angeschlossene Anlage. Neben den üblichen Andenken gab’s richtig spannende regionale Schätze: echtes okinawanisches „Kölsch“-Bier (ja, wirklich!) und natürlich Habushu – den berüchtigten Schlangenschnaps. Da schwimmt tatsächlich eine echte, giftige Habu-Grubenotter in der Flasche mit drin. Mutig oder verrückt? Auf jeden Fall ein echtes Gesprächsthema!

    Höhepunkt am Nachmittag: Shurijo Castle, die ehemalige Königsburg des Ryukyu-Reichs aus dem 14. Jahrhundert. Oben auf dem Hügel, nach nur etwa 100 Stufen locker zu erreichen. 

    Die Burg brannte schon mehrmals ab – das letzte Mal dramatisch 2019. Als wir da waren, waren die Wiederaufbauarbeiten schon richtig weit fortgeschritten. Der originalgetreue Wiederaufbau soll Mitte/Ende 2026 fertig sein – man konnte schon richtig gut erahnen, wie prächtig das alles einmal wieder aussehen wird.

    Heute zeigt sich Naha als moderne, pulsierende Stadt. Das Herzstück ist die berühmte Kokusai-dōri, die „Internationale Straße“ – eine lebendige Meile voller Hotels, Restaurants, Bars und bunter Läden.

    Genau dort ließen wir den Tag ausklingen: bummeln zwischen kunstvoll gestalteten Hausfassaden, Souvenirläden entdecken, Fotos machen, Leute beobachten. Nach stolzen 17.000 Schritten waren wir dann aber auch ziemlich glücklich, wieder zurück an Bord zu sein.

    Ein richtig abwechslungsreicher, intensiver und am Ende einfach schöner Tag auf Okinawa!

    Dank der 2 Schlepper konnten wir anlegen, tatsächlich ist aber auch keine Fähre in den Hafen gekommen, so war es spannend zu sehen, wie das Auslaufen funktionieren würde. Wie sich herausstellte, sind wir begleitet von 2 Schleppern, die jedoch nicht aktiv eingreifen mußten, sicher aus dem Hafen gekommen, auch wenn dabei das eine oder andere „Schlagloch“ auftrat.

    Nun freuen wir uns auf Ishigaki.

  • Unsere Reise führte uns zu einer Insel, die aufgrund ihrer einzigartigen Flora und Fauna den Beinamen „Galápagos des Ostens“ trägt. Leider konnten wir diese vermutlich faszinierende Insel nicht wie geplant besuchen. Die Hafenbehörde gestattete uns nicht, bereits um Mitternacht des Vortages anzulegen, und die Windverhältnisse mit bis zu 10 Beaufort erschwerten das Anlegen zusätzlich. Ohne Lotsen und Schlepper war es unserem Kapitän nicht möglich, sicher anzulegen.

    Trotz dieser Herausforderungen versuchte unser Kapitän am Morgen des 20. Januar gegen 7:00 Uhr erneut, anzulegen. Nach einigen Manövern entschloss er sich jedoch, den Versuch abzubrechen, um die Sicherheit der Besatzung und der Passagiere zu gewährleisten.

    Obwohl wir die Insel nicht persönlich kennenlernen konnten, bleibt die Erinnerung an diese Reise unvergessen. Die Herausforderungen, denen wir begegneten, haben uns die Bedeutung von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit auf Reisen vor Augen geführt.

    So setzten wir unsere Reise fort und erreichen morgen nach einem hoffentlich erholsamen Seetag den Hafen von Naha auf Okinawa.


  • Ein grausamer Tag, das bedeutete nämlich sehr früh aufstehen, denn bereits um 7:00 Uhr ging es los nach Kyoto, der ehemaligen Hauptstadt und Kaiserstadt. Wir fuhren mit dem Bus zum Shinkansen-Bahnhof, wo wir dann um 08:01 (die Zeiten werden auf die Minute eingehalten) in den Shinkansen nach Kyoto eingestiegen sind. Mit bis zu 400 km/h raste dieser bekannteste Zug Japans dann nach Kyoto – nur ein Zwischenstopp in Osaka. Pünktlich um 8:29 Uhr sind wir in Kyoto angekommen.

    Der erste Halt war dann der heilige Fushimi Inari-Taisha-Schrein. 3 Stunden dauert es den ganzen Schrein abzuschreiten.
    So viel Zeit hatten wir „Gott sei Dank“ nicht.


    Dann wurden wir mit einem leckeren, lokalen Mittagessen versorgt.



    Weiter ging es dann zum Kinkaku-Ji-Tempel, auch als goldener Pavillion aus der einzigartigen Kitayama-Kultur bekannt ist eines der berühmtesten historischen Bauwerke Kyotos und zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

    Der Tempel ist mit 20kg Gold(!) überzogen und strahlte uns förmlich an. Die gesamte Anlage war extrem beeindruckend, und wir hatten wieder Glück, entgegen der Erwartung war es nicht völlig überlaufen, so konnten wir an der ein oder andern Stelle verweilen und die tolle Anlage geniessen.

    Der Bonsai-Baum ist 600 Jahre alt.

    Zum Abschluss waren wir noch im Kiyumizudera-Tempel. Der Tempel wurde im 8. Jahrhundert errichtet und von einer Holzkostruktion die ohne einen einzigen Nagel errichtet wurde umgeben. Sehr viele Pilger nutzten den Sonntag um hier um Glück zu bitten oder sich die Zukunft vorhersagen zu lassen, darüber hinaus kann man die gesamte Stadt überblicken und die herrliche Aussicht geniessen.Natürlich ist auch diese Anlage seit 1994 Teil des UNESCO Weltkulturerbe.

    Blick auf Kyoto.

    Ein Tag voll mit Kultur.

    Als wir nach 18:00 Uhr wieder auf dem Schiff waren, sind wir jedenfalls ziemlich platt gewesen und haben gerne auf den Besuch der Abendveranstaltung verzichtet.



  • Bei der Fahrt Richtung Kobe ist links und rechts Land in Sicht – theoretisch – wir erlebten leichten bis dichten Nebel und konnten daher so gut wie nichts sehen. Und dann hatten wir erneut Glück, kurz bevor wir tatsächlich den Hafen erreichten riss der Himmel auf und wir erlebten die Einfahrt gegen Mittag in strahlendem Sonnenschein, es war gigantisch. 

    Da AIDA das erste Mal nach Kobe kam, wurden wir von der Feuerwehr mit Wasserfontainen in 4 Farben begleitet, eine Überraschung die im Sonnenschein besonders schön wirkte und dadurch noch gesteigert wurde, dass uns dann im Hafen eine Musikgruppe erwartete, selbst im Terminal war für AIDA Diva ein Extraschild angebracht.

    Am späten Nachmittag waren wir dann im China Town, wie überall in diesen Vierteln, gab es leckere Sachen zum Essen und ein ordentliches Gewusel.


    Wir haben aber nichts probiert, da wir anschließend einen Tisch in einem  Lokal reserviert hatten um vor Ort das berühmte  Kobe Beef zu probieren.

    Im Restaurant „Steakland“ wurden sehr freundlich empfangen und das Fleisch in A5 Qualität war wirklich ungewöhnlich, anders und sehr köstlich. Alleine die Zubereitung, typisch japanisch, direkt am Tisch war schon ein Gedicht.


    Einmal im Leben (mindestens!) muß man das probiert haben!

  • Nach 1 1/2 Tagen in einer Stadt wie Tokio war es schön, in einem der schönsten Häfen von Japan, auf der Halbinsel Miho in Shimizu anzukommen. Schon beim Einlaufen strahlte uns bei herrlichem Sonnenschein der majestätische Fuji an.

    Unser Kapitän und der Hotelchef wurden mit Blumen begrüßt. 

    Unser Ausflug begann dann um 13:00 Uhr bei gefühlten 20 Grad mit einer Fahrt zu der Aussichtsplattform Nihondaira, mit Blick auf den Fuji, den Pazifik und die Stadt.



    Zu sehen gab es auch Yuzu-Bäume. Die Früchte sehen aus wie Orangen, sind aber eine Mischung aus Zitrone und Mandarine. Aus dieser Frucht wird leckerer Pfeffer und eine sehr wohlschmeckende Limonade hergestellt.


    Es gab auch Kirschblüten der Winterkirsche – einfach toll.

    Dann ging es weiter zum Kiefernhain Miho no Matsubara – bei einer kleinen Wanderung genossen wir den Ausblick und insbesondere die Frische von Kiefernduft aromatisierter Luft.

    Der Fischmarkt, den wir danach besuchten, war etwas eigenartig – ganz anders in Busan. Es gab keine lebenden Fische – ausser getrocknetem Fisch, meist Makrele war fast alles schon abgepackt, so gab es auch keinen entsprechenden Geruch.

    Die Rundfahrt endete beim Dream Plaza Shopping Center, nur ca. 10 Minuten Fussweg entfernt vom Schiff. Hier haben wir noch ein wenig die Auslagen angesehen und sind dann zurück zum Schiff, wo wir uns mit unseren Mitreisenden über die Erlebnisse des Tages austauschten.

    Um 18:00 Uhr hat uns Shimizu mit einem kleinen Feuerwerk überrascht und verabschiedet.



    Nun geht es weiter nach Kobe, wo wir dann das berühmte Kobe Beef probieren.

  • Tokio, mit etwa 30 Millionen Einwohnern, beherbergt rund ein Viertel der gesamten Bevölkerung Japans. Die Stadt verfügt über mehr als 100.000 Restaurants, darunter knapp 200 Sternerestaurants. Die Einwohnerzahl von Tokio und Umgebung beläuft sich auf etwa 14 Millionen, mit weiteren 25 Millionen in der Metropolregion.

    Ein beeindruckendes Beispiel für die Menschenmengen in Tokio ist die berühmte Shibuya-Kreuzung, bei der bis zu 2.500 Menschen gleichzeitig während einer Grünphase die Straße überqueren.

    Screenshot



    Wir hatten einen Ausflug mit AIDA, nett aber nicht so informativ und spannend wie mit René am 1. Tag:

    An diesem Tag besuchten wir den Tokyo Tower, der mit 333 Metern Höhe dem Pariser Eiffelturm nachempfunden ist und fantastische Aussichten über die Stadt bietet. 

    Der alte Fernsehturm – dem Eiffelturm nachgebildet.

    Der neue Fernsehturm im Hintergrund

    Dann ging es zur Tempelanlage Asakusa.


    Anschließend machten wir eine Bootsfahrt auf dem Sumida-Fluss, der durch Tokio fließt und uns unter etwa 20 Brücken hindurchführte. Diese Erlebnisse ermöglichten uns einen weiteren faszinierenden Einblick in die Vielfalt und Schönheit Tokios.

    Tokio, die pulsierende Metropole Japans, beeindruckt mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition und Moderne. Jeder Tag in dieser Stadt bietet neue Entdeckungen und unvergessliche Erlebnisse.


    Nun geht es weiter nach Shimizu…