• Nach einer stürmischen Fahrt am 11.1., bei der etliche Schlaglöcher noch nicht ausgebessert waren, gab es einen kurzen lichten Moment, wo sich die Sonne durch die Wolken quält. Dies nährte die Hoffnung, dass wir in Busan besseres Wetter erwarten konnten.

    Busan ist mit aktuell ca. 3,3 Mio Einwohnern die zweitgrößte Stadt Südkoreas und war, weil nicht besetzt, während des Krieges für rund 3 Jahre der Regierungssitz und die Hauptstadt von Südkorea. Aktuell ist es eine bedeutende Wirtschafts- und Kulturmetropole. 

    Wir kannten Busan nicht, hatten vor der Reise nicht einmal von dieser pulsierenden Metropole gehört; hier findet z.B. jährlich das zweitgrößte Filmfestival (BIFF) Asiens statt,

    es gibt Stahlindustrie, Fischerei ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor und hier liegt der größte Hafen Koreas. Zusammengefasst: hier ist was los!

    Nach elf Seetagen hatten wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen.

    Wir waren zwar von der Kälte (die Temperatur pendelte um den Gefrierpunkt) nicht so angetan, aber wir hatten durchgehend einen sonnigen Tag,  keinen Regen, nicht einmal eine Wolke.

    Nach der Passkontrolle ging es zu dem charmanten Künstlerviertel Gamcheon,

    ehemals Slums, über die Jahre umgewandelt durch lokale Künstler und Kunst studierende in einen Ort mit farbenfrohen Häusern, gemütlichen Plätzen, Museen und Kultur. 

    Danach ging es weiter zum Jagalchi Fish Market

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    und zum Gukje Market, dem größten Markt Busans. Da wird nicht nur Ware aus Südkorea verkauft, sondern z. B. auch aus USA und anderen Ländern. Ein sehr buntes Treiben, mit Streetfood, Haushaltswaren, Werkzeug, Socken usw.

    Merkwürdig, genau gegenüber vom Markt gab es eine Mall mit Luxusmarken!

    Auffällig war, dass es keine alten Autos gab, alles sehr ordentlich, sauber und strukturiert wirkte und es trotz Metropolcharakter recht preiswert war, so kostet 1 Liter Benzin rund 95 Euro Cent und auch andere Produkte wirkten im Vergleich zu Deutschland preiswert. 

    Da Busan auch diverse Badestrände hat könnte diese Stadt für einen weiteren Besuch, mglw. zur Kirschblüte, in Betracht kommen.

    Nun geht es weiter nach Tokio…

  • Die Reise von Honolulu nach Busan ist eine beeindruckende Seereise über 4.283 Seemeilen (7.932 km), die uns durch den Pazifischen Ozean bis zur südkoreanischen Küste führt. Nach der unerwarteten Rückkehr nach Honolulu am 1. Januar, um zwei Passagiere auszuschiffen, haben wir wertvolle Zeit verloren. Unser Kapitän hat daher die Geschwindigkeit auf etwa 20 Knoten erhöht, um Busan am 12. Januar zu erreichen

    .

    Am 3.1.26 um Mitternacht erreichen wir die Datumsgrenze und überspringen den folgenden Tag, den 4.1.26. Wir sind daher seit dem 5.1.26 in Führung gegangenen haben aktuell einen Vorsprung von 11h vor Deutschland, liegen also nicht mehr zurück.

    Sigi, ganz lieben Dank für die tollen Bilder!

    Aktuell befinden wir uns 3.000 Seemeilen vor Südkorea und genießen die täglichen Events auf dem Pooldeck mit kulinarischen Köstlichkeiten und erfrischenden Getränken. Auf unserem Balkon auf der Backbordseite können wir noch die Sonne bei angenehmen 22 – 24 °C im Schatten genießen, aber es wird täglich spürbar kühler und es gibt nun öfters kleine Regenunterbrechungen.

    Da Südkorea und Tokio der deutschen Zeit um 9 Stunden voraus sind, erwarten wir noch zwei Zeitumstellungen in den kommenden 5 Tagen, können also entspannen, lesen, Vorträge anhören, die Sauna besuchen und planen eine Hot Stone Massage zu geniessen.

    In Busan werden wir 15 Container Proviant aufnehmen bevor wir dann unsere Reise mit genügend Lebensmitteln fortsetzen. Wir freuen uns auf die Ankunft in Busan am 12. Januar, hoffentlich spätestens um 8:00 Uhr, wo wir dann die Gelegenheit haben werden, die Stadt zu erkunden und die koreanische Kultur zu erleben.


  • Honolulu, die lebendige Hauptstadt Hawaiis, erinnerte zuerst an die Skyline von Miami und pulsierte vor Energie. Unser Plan: Pearl Harbor besuchen. Doch dann die Ernüchterung – Reisepass nur in einer Plastiktüte erlaubt, keine Handtaschen! Das war uns zu umständlich, also spontan umdisponiert: Ab in die riesige Ala Moana Center, eine der größten Malls der USA. Alle Top-Marken waren da – wir haben fünf Stunden lang geshoppt, super Beute gemacht und die Kreditkarten zum Glühen gebracht!

    Danach ging’s an den weltberühmten Waikiki Beach – voller Touristen, Surfer und Hochhäuser. Schön, ja, aber ehrlich: In der Karibik haben wir schon traumhaftere Strände gesehen. Trotzdem ein Klassiker!

    Zurück an Bord: Zeit, sich schick zu machen für den Silvesterabend! Am Waikiki-Strand knallte ein megagroßes Feuerwerk – aber leider 6 km entfernt vom Hafen. Taxi oder Uber? Fehlanzeige, alles ausgebucht. Und wir mussten ja schon um 2:30 Uhr wieder an Bord sein. Also haben wir das Neue Jahr stilecht auf dem Schiff gefeiert: Mit einer Flasche Schaumwein an Deck, Blick auf die Lichter der Stadt – romantisch und entspannt!

    Später lockte das Mitternachts-Buffet – unglaublich, welchen Hunger die Mitreisenden mitten in der Nacht hatten! Es wurde gepackt, als gäb’s kein Morgen.

    Um 3:00 Uhr morgens legten wir ab – Richtung Südkorea! Doch die Reise wurde kurz: Bis ca. 15:00 Uhr am 1. Januar, dann Kehrtwende zurück nach Honolulu. Grund: Zwei medizinische Notfälle, die Passagiere mussten ausgeschifft werden.


    So waren wir am 2. Januar um 3:00 Uhr zum dritten Mal in Honolulu und starteten um 4:00 Uhr endgültig in den Pazifik – Kurs auf Busan. Ein Tag verloren, Ankunft nun erst am 12. Januar statt am 11. Aber hey: Gesundheit und Leben gehen definitiv vor! Sicherheit first auf hoher See.

    Aloha 2026 – das Jahr startet abenteuerlich! 🎉🥂🌊


  • Heute starteten wir mit einer Privatrundfahrt im Taxi. Eigentlich hatten wir den Haleakalā im Visier: Auf über 3000 Meter Höhe, mit atemberaubendem Panorama über die Insel und Blick in den 900 Meter tiefen Krater des seit 1790 schlafenden Vulkans. Doch die Taxifahrerin bremste uns aus – der Berg steckte knietief in Nebel! Ihr Tipp: Nur zum Sonnenauf- oder -untergang ist die Sicht garantiert. Schade, aber Plan B war schnell gefunden.

    Stattdessen ging’s zuerst zu den Twin Falls, einem Hotspot auf der berühmten Road to Hana (Route 360). Auf der Wailele Farm plätschern eine Reihe von Wasserfällen in natürliche Pools – die unteren sind super zum Schwimmen, die oberen richtig abenteuerlich.


    Die Wanderung durch den dampfenden Regenwald war schweißtreibend, aber mega beeindruckend. Trotz der verlockenden Pools haben wir auf’s Baden verzichtet und nach gut einer Stunde weitergezischt.


    Nächster Stopp: Ho’okipa Beach! Hier zeigt der Pazifik seine volle Power – riesige Wellen, auf denen Hawaiis Surfer ihre Kunststücke vorführen. Und das Highlight: Viele Schildkröten sonnen sich am Strand! Von oben sehen sie aus wie große Steine, aber diese sanften Riesen haben Panzer bis zu 1,5 Meter Länge, wiegen oft 135–160 kg (manche sogar über 220 kg) und können locker über 100 Jahre alt werden. Ein echter Wow-Moment!


    Dann tauchten wir ein in den ʻĪao Valley State Park und den angrenzenden Kepaniwai Park. Hier feiert Maui seine multikulturelle Seele: Thematische Gärten und historische Bauten erinnern an die Einflüsse aus China, Japan, Korea und mehr – ein hawaiianisches Hale, japanische Pagoden, chinesische Pavillons. Alles idyllisch gelegen am ʻĪao Stream, perfekt für Picknick und pure Entspannung. Dank der hohen Berge und der dichten, üppigen Vegetation ist es hier herrlich kühl – kein Wunder, dass die Locals früher genau hier Schatten und Schlafplätze suchten.


    Zurück am Schiff: Jackpot! Wegen der vielen Ausflügler war der Whirlpool fast leer – wir hatten ihn ganz für uns allein. Pure Erholung!
    Am Abend legte das Schiff ab – Richtung Honolulu, zum zweiten Mal. Maui, du warst ein Traum! 🌺

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    Hilo ist mit rund 45.000 Einwohnern die größte Siedlung auf Big Island, liegt im Nordosten der Insel und ist zugleich der Verwaltungssitz des Hawaii County.

    Big Island fasziniert vor allem durch ihre atemberaubende Natur: Alles ist üppig grün und einfach wunderschön. Die Insel entstand durch massive Vulkanausbrüche; der höchste Punkt, der Mauna Kea, ragt mehr als 4.200 Meter über dem Meeresspiegel auf.

    Als höchste Erhebung im Pazifik zwischen Asien und den USA fängt dieser Berg vorbeiziehende Wolken gerne ab und sorgt dafür, dass sie ihren Regen abladen. So gilt Hilo als eine der regenreichsten Städte der USA (vergleichbar mit Bergen in Norwegen) mit jährlich durchschnittlich etwa 3.200 mm Niederschlag und rund 275 Tagen mit messbarem Regen.

    Trotzdem hatten wir Glück und einen authentischen Eindruck: Es war bewölkt, aber größtenteils trocken.

    Wir kamen vormittags in Hilo an und nutzten den ersten Tag – wir blieben über Nacht – um die Stadt zu erkunden. Zu den Highlights gehörten die Liliʻuokalani Gardens, der größte traditionelle japanische Garten außerhalb Japans, die Statue von König Kamehameha I., der alle hawaiianischen Inseln vereinte und dafür geehrt wird, sowie Teile der Altstadt.

    Die Stadt selbst beeindruckte uns weniger: Wie auch in Deutschland verlagern sich Geschäfte und Restaurants zunehmend in Einkaufszentren und Malls, wodurch die Innenstädte an Charme verlieren. In Hilo fanden wir ein Restaurant und einige Läden mit vorwiegend in China produzierten Souvenirs und Handwerksartikeln, die man nicht unbedingt braucht.

    Den zweiten Tag verbrachten wir lieber an Bord: Traudl nutzte die Gelegenheit eine freie Waschmaschine zu finden, Holger las entspannt, und danach ging es in den Whirlpool.

    Um trotzdem einen Eindruck von der Insel zu vermitteln, greifen wir diesmal auf Fotos unserer lieben Mitreisenden zurück:

    So hoch waren die Tsunami-Wellen

    Ein traumhafter Sternenhimmel

  • Die Weather Girls hatten den 1. von 3 Aufritten und rockten die Bühne.

    Hier sind die 2 Mädels mal ganz privat

    Nach einem kurzen Halt in Honolulu von 18:00 bis 22:00 Uhr, um Müll abzugeben, setzten wir unsere Reise nach Nawiliwili – Kauai fort, die als die grünste Insel Hawaiis gilt.

    Nawiliwili empfing uns zunächst mit Regen, doch kurz darauf erstrahlte die Sonne hell am Himmel.

    Die Haupu-Bergkette, geformt aus Vulkanen und umgeben von Regenwäldern und Wasserfällen, erinnert mit ihren beeindruckenden Landschaften an die Fjorde Norwegens, wenn auch mit einer anderen Vegetation. Die Insel beherbergt Schildkröten, zahlreiche Hühner und Gockel sowie traumhafte Strände und Golfplätze. Besonders aufgefallen ist uns ein fantastischer Golfplatz direkt am Pazifik, nahe dem Hafen.

    Fußläufig vom Hafen aus erreichten wir einen kleinen, sauberen Sandstrand und nutzten die Gelegenheit, im Pazifik zu schwimmen. Mit einer Wassertemperatur von 26 Grad war das Bad zunächst kühlend und nach dem Sonnenbaden äußerst entspannend. Nachdem wir uns wieder trockengelegt hatten, standen wir vor der wichtigen Frage: Gibt es Bier auf Hawaii? Die Antwort ist ein klares Ja! In der Sonne nach einem erfrischenden Bad schmeckt ein kühles Bier besonders gut.

    Nun geht es weiter nach Hilo

  • Nach einem aufregenden Tagesausflug mit Frank haben Holger und zwei Mitreisende eine Waymo-Fahrt gebucht. Die Technik war beeindruckend und die Fahrt einfach überwältigend.

    Doch das Wetter hatte andere Pläne: Nach Regen und Nebel erlebten sie live einen großflächigen Stromausfall. Aufgrund der „Sicherheit geht vor“-Einstellung für autonom fahrende Autos mussten die Fahrzeuge bei einem Systemausfall auf menschliche Remote-Assistenten warten. Das führte dazu, dass mehrere Waymos an einer Ampel stehenblieben, was zu einer chaotischen „Straßensperre“ wurde. Die hinteren Fahrzeuge überholten die stehengebliebenen Autos, während die Computer der Waymos nicht reagieren konnten.

    Da überall Stau herrschte, war an ein Taxi oder Bus nicht zu denken. Sogar die Cable Cars waren außer Betrieb. Also machten sie sich bei leichtem Regen zu Fuß auf den Weg zurück und legten dabei rund 10.000 Schritte zurück, bevor es zum Abendessen an Bord ging.

    Für den Abreisetag hatten wir als krönenden Abschluss eine Waymo-Fahrt zur berühmten Lombard Street geplant. Doch nach dem Blackout waren alle Fahrzeuge außer Betrieb – echt schade!

    Um 14:00 Uhr ging es dann in Richtung Hawaii. Sechs entspannte Seetage lagen vor uns – herrlich!

    Der Kapitän hatte erneut eine Überraschung für parat: Er überzeugte den Lotsen, noch eine Runde um Alcatraz zu drehen. So bekamen sie einen atemberaubenden 360-Grad-Blick auf das berüchtigte Gefängnis. Die Insassen lebten in einem düsteren Raum von 1,50 auf 2,00 Metern mit einem Waschbecken und einer Toilette, die von den Nachbarn einsehbar war. Essen gab es nur eine Suppe – eine clevere Methode, um Fluchtversuche durch körperliche Schwäche zu verhindern, denn das Wasser ist kalt und die Strömung stark.

    Heute haben wir nach einer erneuten Zeitumstellung bereits fünf Grad höhere Außentemperaturen, auch wenn es weiterhin zeitweise bewölkt ist.

    Weihnachten feiern wir auf dem Pazifik, Hawaii erreichen wir am 26.12. Abends.

  • Am 20.12. haben wir mit Frank, der ursprünglich aus Trier kommt und nun schon seit 9 Jahren hier lebt einen Ausflug gebucht. Beginn 09:00 Uhr – geplant bis 15:00 Uhr, allerdings gab es so viel zu sehen, sowohl im Bus, als auch mit einigen Fußmärschen, dass wir erst so gegen 17:00 Uhr zurück gekommen sind.

    San Francisco begeistert mit 43 Hügeln, spektakulären Ausblicken und ikonischen Orten, wie der Golden Gate Bridge, Lombard Street, und vielen anderen Sehenswürdigkeiten und gliedert sich in 16 verschiedene Bezirke, viele mit kleinen Geschäften und jeweils eigenem Charakter.

    Zuerst ging es zum Palace of Fine Arts,

    dann fuhren wir zur Golden Gate Bridge, die allerdings voll im Nebel lag – ja das Wetter war leider nicht so toll.

    Dann fuhren wir zu den 6 Painted Ladies. Die Häuser nennt man deshalb so, weil sich früher die „leichten Mädchen“ auch so bemalt haben. Die Häuser stehen unter Denkmalschutz, dürfen äusserlich nicht verändert werden und sind, wenn auch klein und alt, sehr teuer. Das billigste kostete im vergangenen Jahr (umrenoviert) über 2 Mio $, meist liegen die Preise über $ 4 Mio.

    Dann hat uns Frank auf eine neue grosse Kirche aufmerksam gemacht, die Cathedral of St. Mary. Als Protest, weil es keine weiblichen Priester gab bzw. gibt, hat der Architekt die Kirche so gebaut, dass bei der Nachmittagssonne der Schatten einen Busen zeigt. Leider hatten wir keine Sonne, konnten dies aber auf einem Foto von Frank bewundern. 

    (Der Architekt hat sich danach bereit erklärt die Kirche neu zu konstruieren und auf eigene Kosten umzubauen, sobald die erste Kardinälen ernannt wurde…)


    Weiter ging es zu Haight-Asbury dem berühmten Hippie Viertel, dort war des Epizentrum der Anti Vietnamkrieg Demonstrationen und der Flower Power Bewegung, alles stark beeinflusst und zusammen gehalten durch reichlich LSD (was zunächst kostenlos verteilt wurde). Hier gab es 1967 eine Massendemo gegen den Krieg in Vietnam – an der u.a. auch Jimmy Hendrix, Janis Joplin und andere beteiligt waren.

    An der Ecke war Heart Lady, alle Herzen am Boden mit Namen versehen, u. a. The Merry Pranksters, die mit 6 Familien in einem Bus lebte.

    Es gab auch einen günstigen Weihnachtsbaum, den wir aber nicht mitgenommen haben.

    Weiter ging es zur Misión San Francisco de Asís die am 9. Oktober 1776 gegründet wurde. Die Siedlung wurde nach dem heiligen Franziskus von Assisi benannt, dem Gründer des Franziskanerordens, war aber auch allgemein als „Mission Dolores“ bekannt, aufgrund des nahegelegenen Baches Arroyo de los Dolores („Bach der Trauer“).

    Mission Dolores ist das älteste intakte Gebäude in der Stadt San Francisco und die einzige intakte Missionskapelle in der Kette von 21, die unter der Leitung von Padre Serra gegründet wurden. Die aus Lehm gebaute Mission ist ein beständiger Zeuge der Geschichte San Franciscos, einschließlich des kalifornischen Goldrausches und des Erdbebens von 1906. Der Missionsfriedhof ist der einzige Friedhof, der innerhalb der Stadtgrenzen erhalten geblieben ist. Der Friedhof ist auch die letzte Ruhestätte zahlreicher Ohlone, Miwok und anderer erste Kalifornier sowie bekannter kalifornischer Pioniere. 

    In China Town durfte der Bus nicht reinfahren, deshalb sind wir auf einer Hauptstraße geblieben und für einen Spaziergang war die Zeit auch schon zu knapp, nach einem abschliessenden Fotostop an der City Hall

    und North Beach ging es dann zurück zum Schiff.

  • Am 19.12. war die Einfahrt durch die Golden Gate Bridge war schon gigantisch, obwohl uns das Wetter erstmals im Stich gelassen hat und wir auf einen sonnigen Empfang verzichten mussten. Positiv war, dass durch die Wolken mehr Dramatik in die Bilder kam. Immerhin etwas – zumal unser Kapitän vom Lotsen die Erlaubnis bekam unter der Brücke das Schiff einmal um 360 Grad zu drehen. Dies war nicht nur für uns, auch für den Kapitän, die Crew und selbst für den Lotsen ein einmaliges, besonderes Erlebnis.

    Leider fand die Einfahrt in den Hafen dann schon bei Regen statt. Trotzdem war auch das ehemalige Gefängnis Alcatraz noch gut zu sehen.

    Am späten Nachmittag sind wir dann im strömenden Regen, in die Fisherman’s Wharf, Pier 39, gegangen.

    Leider empfanden wir den Besuch der Pier 39 nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Es war alles sehr touristisch – keine tollen Restaurants, nur Restaurantketten., wie z. B. Hardrock Café etc. – kleine Restaurants vielen wohl Corona zum Opfer.

    Ein paar Seelöwen lagen noch faul im Regen, aber bei dem relativ kühlen und nassen Wetter wollte keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommen.

    Nach einem Bier und einem Glas Wein (zum Trocknen und Aufwärmen) – das Ganze für schlappe $ 34 -, sind wir wieder zurück zum Schiff.

  • Wir lagen gestern von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr auf Reede vor Santa Barbara.

    Nach dem pulsierenden Los Angeles fühlte sich Santa Barbara wie ein kleines Dorf an.
    Milde Meeresluft Palmen, sanftes Licht, angenehme Temperaturen. 

    Santa Barbara wird auch die „Amerikanische Riviera“ mit spanischem Flair genannt, entspannten Beach-Vibes und über 300 Sonntagen im Jahr.
    Die Kulisse aus Palmen, Bergen und Meer begeistert ebenso wie frische Meeresfrüchte und edle Weine. Es soll 90 Winzer alleine in Santa Barbara geben.


    Mit dem Tenderboot

    wurden wir an Land gebracht, dort warteten schon Stadtbusse, die uns kostenlos nach Down Town brachten. Dort angekommen, besuchten wir das Justizgebäude.

    Mit dem Lift ging es dann auf die Aussichtsplattform – tolle Aussicht über Santa Barbara

    Das Uhrwerk von der Uhr im Turm des Justizgebäudes

    Ein Gerichtssaal im Justizgebäude

    Den Garten und auch die Aussichtsplattform nutzen viele Brautpaare für tolle Aufnahmen.


    Anschließend schlenderten wir zur Fußgängerzone – 1x hoch und auf der anderen Seite wieder runter.


    Und siehe da, wir haben für Holger auch einen Barbershop gefunden – angeblich der älteste in ganz Amerika – die Stühle seien ca. 150 Jahre alt.

    In Santa Barbara im Viertel Montecito leben auch einige bekannte Persönlichkeiten wie

    Prinz Harry mit Meghan, Tom Cruise, Jennifer Lopez

    (der Bär stand auch schon bei Jennifer Lopez), Katy Perry und andere.

    Santa Barbara – klein und übersichtlich – und San Diego haben uns sehr gut gefallen!

    Heute fahren wir unter der Golden Gate Bridge durch und legen so gegen 11:30 Uhr in San Francisco an, wo wir 2 Übernachtungen haben.