• Unser Ausflug begann um 09:00 Uhr mit dem Treffpunkt „Ein ganzer Tag am Strand: Centara Rasfushi Resort“. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Tenderboot nach Malé und Umstieg auf ein örtliches Boot erreichten wir bei starkem Seegang die Insel im Nord-Atoll. Dort angekommen, wurden wir über die Mittagszeiten von 11:30 bis 13:00 Uhr informiert.

    Nachdem wir Liegen unter einer Palme bezogen hatten, machte sich Holger schon um 10:30 Uhr auf den Weg, um den Kaffee wegzubringen, und kehrte mit einem Glas Bier zurück.

    Entgegen der Beschreibung des Ausflugs, die nur Mittagessen, Softdrinks und Wasser beinhaltete, waren an der Poolbar Cocktails, Wein, Sekt und Bier kostenlos erhältlich. Auch beim Mittagessen wurden großzügig Bier und Wein serviert, so konnten wir ordentlich Geld sparen.

    Das Buffet war hervorragend, mit einer leichten Schärfe, die durch Curryblätter verliehen wurde – ein charakteristischer, leicht zitronig-würziger Geschmack, typisch für die maledivische Küche.

    Anschließend genossen wir das türkisfarbene Meer und den erfrischenden Pool, begleitet von weiteren Bierchen und einem Mitreisenden.

    Dessen Töchter versorgten die beiden Jungs im Pool stets mit der erfrischenden Hopfenkaltschale.

    Die Weather Coconut war sehr interessant! 😀

    Gegen 16:00 Uhr traten wir die Rückreise zum Tenderboot an. Es war ein gelungener Tag voller Entspannung. Am Abend gab es in der Almhütte nur noch Wurstsalat und Matjes, bevor wir erschöpft ins Bett fielen.

    Nun freuen wir uns auf erholsame Seetage bis zu den Seychellen.

  • Weiter nach Colombo. Und ehrlich? Die Stadt hat sich in 40 Jahren kaum verändert. Immer noch diese feuchte, klebrige Hitze (über 30 °C, Luftfeuchtigkeit jenseits von 90 %), immer noch Häuserfassaden, die halb schwarz vor Schimmel sind, Straßen voller Hupen, Tuk-Tuks und Leben – chaotisch, dreckig, laut, echt.

    Wir entschieden uns für den Aida-Ausflug nach Bentota. Erster Stopp: ein Tempel in Kalutara. Sehr hübsch, sehr golden, sehr touristisch – nach 30 Minuten hatten wir aber genug von Räucherstäbchen und Buddha-Statuen. „Hoffentlich war das der letzte Tempel“, dachte ich.

    Mein heimlicher Wunsch: zurück an den Bentota Beach, wo ich vor 40 Jahren drei Wochen in einem alten Fort verbracht hatte. Doch als das Boot uns über den Fluss bringt, erkenne ich es sofort – wir landen auf der Landzunge, genau dort, wo früher der legendäre Robinson Club stand (heute ein anderes Resort).

    Und dann öffnet sich der Himmel: ein endloser, weißer Sandstrand, puderfein, keine Steine, keine Quallen, kein Seegras – einfach perfekt. Und das Beste: wir Aida-Gäste hatten den Strand fast für uns allein. Keine Massen, nur Palmenrauschen, türkisfarbenes Wasser und strahlender Sonnenschein.

    Das Mittagessen war solide – nach dem gestrigen Shangri-La-Buffet aber natürlich etwas blass. Egal. Wir lagen einfach da, schwammen, dösten, genossen die 30 Grad im Schatten. Ein richtig erholsamer, fast meditativer Tag.

    Rückfahrt dann über die neue Autobahn – deutlich schneller als durch die Dörfer. Und plötzlich – BAMM! Der Bus ruckt brutal nach links, Warnblinklichter an. Reifenplatzer. Mitten auf der Autobahn. Kein Standstreifen, kein Parkplatz. Der Fahrer (angeblich alle hier Mechaniker-Ausbildung) steigt aus, schraubt seelenruhig den Reifen runter und montiert das Reserverad – direkt neben dem fließenden Verkehr. Wir stehen daneben, staunen, schwitzen und hoffen, dass nichts explodiert.

    45 Minuten später rollen wir weiter. Erschöpft, ein bisschen durchgeschüttelt, aber gerade noch rechtzeitig vor „Alle Mann an Bord“ zurück am Schiff.

    Sri Lanka in zwei Tagen: von hochglanzpoliertem Luxus über chaotisches Großstadtleben bis hin zu diesem paradiesischen Strand – und einem kleinen Adrenalinkick auf der Autobahn obendrauf.

    Nächster Halt: Malediven. Mal sehen, ob die mit diesem Kontrast mithalten können… 😄

  • Wir legen in Hambantota an, in diesem riesigen, fast gespenstisch leeren Industriehafen. Überall weiß man: Nach dem verheerenden Tsunami 2004 lag hier alles in Trümmern. Die Chinesen kamen, pumpften Milliarden rein – und besitzen jetzt quasi den ganzen Laden auf 99 Jahre. Ein Hafen, der immer noch mehr Prestige- als Profitobjekt ist..

    Kaum von Bord, stehen wir schon in der Hitze. Eine mobile Wechselstube blinkt uns an – nett gemeint, aber wir winken ab. Hier nimmt jeder US-Dollar mit Kusshand, Rupien brauchen wir eigentlich nicht.

    Weil es ein Sicherheitsbereich ist (man rechnet immer noch mit Anschlägen), dürfen wir keinen Schritt allein machen. Shuttle-Bus raus aus dem militärisch abgeriegelten Gelände – und schon stürzen sich die Tuk-Tuk-Fahrer auf uns wie Haie. Acht Personen, viel Gepäck, Ziel: Shangri-La Hambantota. Nach einigem Feilschen quetschen wir uns für läppische 10 Dollar pro Tuk-Tuk rein und düsen los.

    Und dann – wow. Dieses Shangri-La ist einfach eine andere Welt. Wir kaufen uns einen Day Pass inklusive Mittagessen für etwa 35 € pro Nase. (Aida bot denselben Ausflug übrigens für 199 € an – Kinder ab 2 Jahren 79 €. Danke, nein.)

    Die Anlage ist gigantisch: endlose Pools, Wassersport ohne Ende, eine echte 18-Loch-Golfanlage direkt am Meer, Gärten, die aussehen wie aus einem Hochglanzmagazin. Und das Buffet? Eine Offenbarung. Hunderte Gerichte, alles frisch, alles perfekt gewürzt – wir haben uns durchgekämpft wie Entdecker. Danach lagen wir einfach nur faul am Strand oder im Schatten,waren schwimmen und ließen uns die salzige Brise um die Nase wehen und fühlten uns „sauwohl“ .

    Am späten Nachmittag, total entspannt und ein bisschen sonnenverwöhnt, tuckerten wir mit dem Tuk-Tuk zurück zum Shuttle. Kein Stress, nur dieses wohlige Gefühl: Heute haben wir den Jackpot geknackt.

  • Entgegen unserer ursprünglichen Vermutung wurden wir nicht direkt mit den Schiffstendern an Land gebracht, sondern auf einer schwimmenden Plattform von lokalen Tenderbooten übernommen – ein richtig guter, professioneller Service und ein entspannter Start in den Tag.

    In Patong angekommen, machten wir einen ausgiebigen Bummel entlang der berühmten Patong Beach. Die Stimmung war tagsüber schon spürbar lebendig – auch wenn die unzähligen Bars und Clubs noch „schliefen“.

    Wir fanden günstig luftige Kleidung für die nächsten Badetage und spazierten vorbei an unzähligen Angeboten für die klassischen Thai-Massagen – direkt am Strand oder in den Gassen.

    Zuerst aber hatten wir alle einen riesigen Durst – bei weit über 30 °C und tropischer Luftfeuchtigkeit war das kein Wunder. Nach einem kühlen Drink zogen wir weiter in die berühmten Kneipengassen (Soi Bangla). Tagsüber war es dort noch fast leer – abends soll hier die Post abgehen.

    Irgendwann meldete sich dann ein kleines Hüngerchen bei Gerlinde, Bernd und mir. Holger hingegen entschied sich für eine Thai-Massage – die perfekte Abkühlung bei der Hitze.

    Zum Abschluss nahmen wir ein buntes Tuk-Tuk-Taxi zurück zum Tenderpunkt und tuckerten gemütlich zum Schiff.

    Fazit: Phuket/Patong hat uns einen super ersten Eindruck gegeben – perfekt für Party, tolle Fotos, Streetfood und leckeres Essen. Für eine längere Winterauszeit mit Ruhe und Golf ist es aber eher nichts.

    Jetzt freuen wir uns riesig auf Sri Lanka. Dort war ich zuletzt vor ca 40 Jahren – bin mega gespannt, ob es noch so ist, wie in meiner Erinnerung…

  • Auch hier waren wir schon vor 13 Jahren – damals sind wir mit der klassischen Fahrrad-Rikscha durch die engen Gassen von George Town gerattert und haben (es waren ja nicht so viele) die Highlights abgeklappert. Die Mischung aus UNESCO-Welterbe, bunter Street-Art und den alten shophouses hat uns damals total begeistert.

    Diesmal haben wir uns den erneuten Stadtbummel bei über 32 °C im Schatten (und gefühlten 38 °C) geschenkt und stattdessen das Schiff als Basis genutzt – Pool, Schatten, kühle Getränke und die beste Aussicht. Ein paar alte und neue Fotos aus unserem Fundus zeigen, warum George Town immer einen Besuch wert ist:

    Die ikonischen Murals (wie die Kinder auf dem Fahrrad oder die Schaukel-Geschwister) sind immer noch da und werden ständig ergänzt – ein echtes Open-Air-Museum.

    Nächster Halt: Ko Phuket – Tender-Abenteuer

    Weiter geht’s nach Phuket. Hier wird getendert (also mit den Schiffstendern an Land gebracht), und wir machen uns auf eigene Faust mit ein paar Mitreisenden auf den Weg – mal sehen, was uns erwartet.

  • Vor einigen Jahren hatten wir in Kuala Lumpur bereits einen richtig vollen Tag hinter uns: die beeindruckenden Batu-Höhlen, die majestätischen Petronas Towers und das prächtige Sultan-Abul-Samad-Gebäude. Danach war uns klar: Heute lassen wir es ruhig angehen. Während fast alle anderen Passagiere die Stadt stürmten, blieben wir an Bord, genossen die leeren Liegen am Pool und die seltene Ruhe – nur etwa 50 andere Gäste teilten sich mit uns das Schiff.

    Ein paar Bilder haben wir trotzdem hochgeladen, damit ihr euch ein Bild machen könnt, wie idyllisch es dort war.

    Direkt neben uns lag die Lili Marleen, ein stattlicher Dreimaster. Inzwischen deutlich in die Jahre gekommen, strahlte sie aber immer noch diesen besonderen Charme vergangener Segeltage aus – und war nach wie vor im Einsatz.

    Eigentlich sollte das Schiff gegen 19 Uhr ablegen. Doch an diesem Tag spielte das Leben anders: Der MotoGP-Event und der Staatsbesuch des indischen Premierministers hatten große Teile der Stadt lahmgelegt. Straßen gesperrt, Ausflugsbusse steckten fest – und damit verzögerte sich die Rückkehr der Landausflügler erheblich.

    Die Verspätung hatte für uns aber auch etwas Gutes: ein entspanntes, ausgiebiges Abendessen ohne Gedränge. Während wir genüsslich speisten, huschten die Zurückgekehrten entweder noch schnell unter die Dusche oder kamen – immer noch verschwitzt und mit geröteten Gesichtern – direkt vom Bus in den Speisesaal geeilt.

    Kurz vor 20 Uhr war es dann endlich so weit. Begleitet von einem gewaltigen Gewitter, grellen Blitzen und tiefem Donner grollte das Kommando: „Leinen los!“

    So verließ unser Schiff Port Klang – mit etwas Verspätung, aber mit umso mehr Atmosphäre.

  • Bisher haben wir sehr viele Orte besucht, die wir entweder noch nie oder seit sehr langer Zeit nicht mehr gesehen hatten. Deshalb haben wir jede Gelegenheit genutzt, uns den neuen Eindrücken zu öffnen – ob Natur, Kultur oder Architektur. Wir haben so viele neue Bilder und Erlebnisse gesammelt, dass uns Tempel, Hochhäuser, Wasserfälle, Vulkane, Affen oder Faultiere inzwischen kaum noch aus der Reserve locken.

    Die Reise geht nun in eine neue Phase über, ab jetzt besuchen wir fast nur noch schon bekannte Orte, können es also deutlich entspannter angehen – so auch in Singapur.

    Singapur hatten wir zuletzt 2019 besucht. Damals wohnten wir mehrere Tage im berühmten Marina Bay Sands, erkundeten die Stadt ausgiebig zu Fuß und hatten das Gefühl, sehr viel gesehen zu haben. Genug jedenfalls, um es diesmal – bei gefühlten 40 °C – deutlich entspannter anzugehen.

    Graffiti geht auch schön!

    Wir fuhren mit der Seilbahn hinüber nach Sentosa Island und schlenderten eine Weile durch diesen auf uns sehr künstlich und touristisch wirkenden Freizeitpark.

    Mit dem Neujahr beginnt das Jahr des Pferdes!

    Baden war allerdings verboten – es gab eine Krokodilwarnung!

    Danach ging es weiter in die Satay Street zum Lau Pa Sat Food Market. Dort haben wir sehr lecker und erstaunlich günstig gegessen und das quirlige Treiben mit Interesse beobachtet. Besonders aufgefallen ist uns das Reservieren der Tische: Während man in Deutschland ein Handtuch auf den Stuhl legt, sah man hier Regenschirme, Handys, Autoschlüssel oder sogar Haustürschlüssel auf dem Tisch liegen – eine ganz eigene Art, den Platz zu sichern, während man Essen holt.

    Eine Mitreisende verlor dort ihre Geldbörse (inklusive Ausweis, Kreditkarten und Bargeld) – und bekam am nächsten Tag tatsächlich alles unversehrt zurück. In Deutschland wäre das wohl eine andere Geschichte geworden.

    Anschließend spazierten wir Richtung Fullerton Hotel, weil wir wissen wollten, ob die kleine Gaststätte gegenüber – damals von einer netten Österreicherin geführt – noch existiert. Leider hat sie die Corona-Zeit nicht überstanden. An ihrer Stelle ist nun ein Restaurant namens „Brotzeit“ eröffnet worden.

    Dort gibt es wirklich alles, was man aus Deutschland kennt: Schweinshaxe, Schnitzel, Currywurst, Matjes mit Bratkartoffeln, Kaiserschmarrn und natürlich Warsteiner, Krombacher oder Weihenstephaner vom Fass. Skurril – aber sehr sympathisch.

    Gleich um die Ecke liegt das Fairmont Hotel, vor dem eigentlich immer ein Concierge steht und Taxis für die Gäste organisiert. Auch wenn wir keine Hotelgäste waren, dachten wir uns: Hier bekommen wir am schnellsten ein Taxi. Und so war es auch.

    Dann passierte etwas sehr Besonderes:

    Ein Taxi hielt vor dem Hotel, eine größere Gruppe stieg aus. Wir machten uns mit Gesten bemerkbar und „buchten“ das Fahrzeug. Als wir eingestiegen waren und dem Fahrer sagten, wir wollten zum Hafen, fing er plötzlich laut an zu lachen und schüttelte dabei ständig den Kopf. Er erklärte uns, dass Taxifahrer in Singapur eine Fahrt nicht ablehnen dürfen, solange das Dachschild nicht auf „gebucht“ steht – und dass dieses Schild bei Bezahlung automatisch wieder auf „frei“ springt. Er habe tatsächlich Panik gehabt, wir könnten zum Flughafen oder sonst wohin weit weg wollen – dann hätte er seinen nächsten Termin nicht geschafft: Er war nämlich als Tour-Guide für eine AIDA-Abendtour gebucht. Dass wir genau dorthin wollten, hat ihn so erleichtert und aufgewühlt zugleich, dass er die Fahrt am Ende komplett umsonst machen wollte. Wir konnten uns nur darauf einigen, dass er zumindest unser restliches Bargeld als großzügiges Trinkgeld annahm.

  • In Ho-Chi-Minh-Stadt waren wir schon vor einigen Jahren und bei Temperaturen über 30 Grad macht es auch keinen Spaß in diesen „Hexenkessel“ zu fahren. So planten wir einen relativ entspannten Tag! 

    Wir haben uns entschieden, eine bequeme Panoramafahrt nach Vung Tau mit Besichtigungen der 32m hohen Jesusstatue, Villa Blanche und dem Waltempel zu unternehmen. 

    Der Waltempel ist der Tempel der Fischer, angeblich hat ein Wal einem Fischer das Leben gerettet.

    Wir erfuhren, dass im Rahmen einer Verwaltungsreform nun auch Vung Tau offiziell Teil von Ho-Chi-Minh-Stadt (= Saigon) ist, mit nun ca. 16 Mio. Einwohnern, 10 Mio. Mopeds und rund 1,6 Mio Pkw. Dies alles trägt zu der „Erfahrung Saigon“ bei auf die wir diesmal gerne verzichteten.

    Auch hier waren wieder viele Reisfelder zu sehen. Vietnam hat davon jede Menge – sie exportieren u.a. den Reis nach China.

    Vung Tau ist das Ziel für Urlaub vieler Vietnamesen aus der Stadt. In den nächsten Jahren ist dort alles zugebaut, die meisten Vietnamesen können sich dort aber keine Wohnung mehr leisten,  bei einem Durchschnittseinkommen von unter € 700 / Monat ist dies für die meisten viel zu teuer.

    Aktuell ist Vollmond und da Fischer in Vung Tau bei Vollmond nicht zum Fischen fahren, wurden die Boote auf Vordermann gebracht bzw. alles Nötige „gebunkert“,  damit alles parat ist, wenn es dann in ca. 8 Tagen wieder losgeht.


    In den nächsten Wochen, pünktlich zum Neujahrsfest, wird der Freizeitpark eröffnet. Die Palmen sind noch verpackt, denn sie wurden vor Kurzem gepflanzt und erst zur Eröffnung des Parks werden sie wieder ausgepackt.

    Dann ging es in das Beach Resort Lan Rung mit einem Mittagessen und anschließend hatten wir 3h Aufenthalt zum Baden und Relaxen – wunderbar. Eine traumhafte Anlage mit sehr vielen Pools.

    Die Preise sind in Vietnam für uns sehr günstig – ein Liter Benzin rund 0,55 €, ein Bier und ein Glas Wein am Nachmittag unter 6 Euro.

    Dann ging es entspannt zurück zum Schiff – Halt gab es an einem weiteren Tempel, den wir aber nur aus der Ferne sahen, denn Tempel haben wir auf dieser Reise schon sehr, sehr viele gesehen!

    Dann waren auch wir müde!

    Nun sind wir auf dem Weg nach Singapur 

  • Hier waren wir auch vor 7 Jahren – haben damals Hoi An besucht und auf einem tollen Golfplatz in Ba Na Hills Golf (dort gibt es auch die berühmte Brücke) gespielt.


    Hoi An wurde 1999 wegen seiner gut erhaltenen Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt und wir erinnern uns gerne an die Japanische Brücke, ein Wahrzeichen aus dem 16. Jahrhundert, das Japaner, Chinesen und Vietnamesen verbindet. Überall hingen Laternen – die Straßen und Flüsse leuchten in allen Farben. Der Thu Bon Fluss fließt durch die Stadt und sorgte für idyllische Spaziergänge am Wasser.


    Da diese Erinnerungen noch sehr präsent waren und Vieles bei Wiederholung nicht mehr so toll ist, haben wir uns entschieden, nach dem Verlassen des Hafenterminals mit einem Taxi für 70 US $ von 10:00 bis 21:00 Uhr (nur wir zwei) erst mal zu den Marmorbergen zu fahren. Und hui, das ist was für  Bergziegen, alpine Kletterer oder Verrückte. Wir verkörpern nicht alles in uns und quetschen uns deshalb nicht durch Felsspalten und -Vorsprünge, um wieder Buddhas und Göttinnen abzulichten, das haben andere Mitreisende für uns .erledigt, die auch bereit waren sich sich anzustellen um eine Eintrittskarte zu erwerben.



    Nach einem Bummel durch die Geschäfte – eigentlich nur Andenken und „Schrott“ sind wir weiter zum Con Market (Chợ Cồn), einer der authentischsten Food-Märkte Da Nangs, hier gab es nur vereinzelt Touristen und kaum jemand der Fremdsprachen verstand. Auch dort wurde schon viel auf das Neue Jahr am 17.2. vorbereitet und auch gekauft.

    Und zum Abschluss staunen wir am My Khe Beach.

    Das ist ein Traumstrand in Da Nang, der etwa 30 km lang ist. Hier geht die Post ab: Beachvolleyball, Surfen, Stimmung – einen besserern Abschluss des Tour kann es nicht geben. Auch vorbei an der Drachenbrücke bei Tag.

    Dort haben wir dann eine Kleinigkeit am Nachmittag gegessen und auch dazu ein Getränk genommen.


    Die örtliche Brauerei haben wir auch noch aufgesucht, bevor wir dann doch früher als 21:00 Uhr zum Schiff zurück gefahren sind.


    Interessant war unser Shuttle-Fahrer! Ich habe bei einem Mann noch nie so lange Fingernägel gesehen!

    Am Abend gab es dann an der Drachenbrücke (Vietnamesisch Cầu Rồng) den feuerspeienden Drachen – einmal in der Woche und wir hatten Glück, denn wir waren am Samstag in Da Nang.

    Nun geht es weiter nach Ho-Chi-Min-Stadt, früher Saigon, die letzte Station in Vietnam

  • Da wir schon in der Halong Bay waren, haben wir uns entschieden, nach Hanoi zu fahren. Allerdings wurde der Ausflug um eine Stunde vorverlegt – also ging es schon um 07:30 Uhr los. Unseres Erachtens mitten in der Nacht!

    Bei bewölktem Himmel haben wir dann die Fahrt – ca. 2 1/2h – begonnen. Mit einem kurzen Stopp an einer Raststätte – falls der Morgenkaffee schon durch war – ging es weiter. In Hanoi bei tollen Temperaturen und ab 11:00 Uhr auch Sonnenschein, angekommen besuchten wir zuerst den 1000 Jahre alten Temple der Literartur.  Ein Muß für jeden der nach Hanoi kommt, sonst hat man diese Stadt noch nicht gesehen – so unser Reiseleiter!

    Dann ging es weiter zum Ba Dinh Square mit Blick auf dasHo-Chi-Minh-Mausoleum, Sitz des Parlaments, verschiedene Regierungsgebäude und Präsidentenpalast.

    Es war gerade Antonio Costa, Präsident des Europäischen Rates in Hanoi, deshalb gab es die EU-Flagge neben der Vietnamesischen mit Handshake.

    Hoa Lo Prison Museum – auch „Hotel Hilton“ genannt war unsere nächste Station. Dort wurden die Kriegsgefangenen  des Vietnamkrieges in kleinsten Zellen mit Fußketten, kaum Essen und Trinken, gefangen.

    Endlich – es gab Mittagessen, das super war.

    Nach einer guten Stunde Mittagspause ging es weiter zum See Hoan Kiem, wer wollte miteinem Besuch des Ngoc-Son-Tempels (das haben wir uns geschenkt, da wir mittlerweile so viele Tempel gesehen haben). Wir nutzten mehr die Freizeit um durch das alte Viertel von Hanoi zu schlendern, um die ganzen Angebote zu bewundern. Die Preise waren enorm günstig.

    100.000 Dong sind ungefähr 3 Euro!

    Noch ein paar Impressionen aus Hanoi – was die vielen Mopeds und andere Gefährte so alles laden!

    Um den Feierabendverkehr ein wenig zu entlasten müssen Busse Hanoi Altstadt bis 16:00 Uhr verlassen, ansonsten dürfen die erst wieder ab 19:00 Uhr fahren.

    Somit machten wir uns schon um 15:30 Uhr wieder auf den Weg Richtung Schiff.

    Mit einem Stopp nach ca. 1 1/2 h konnte man noch shoppen und Kunst betrachten. Gegen 18:40, also auch gut 1h später als ursprünglich geplant, waren wir wieder am Schiff.

    Da kam dann allerdings die Müdigkeit – ein kleiner Käseteller mit Obst und gutem Wein ging es dann ab auf Kabine.

    Nun geht es weiter nach Da Nang – hier verlief die Grenze zwischen Nord- und Südvietnam.