• Bei der Fahrt Richtung Kobe ist links und rechts Land in Sicht – theoretisch – wir erlebten leichten bis dichten Nebel und konnten daher so gut wie nichts sehen. Und dann hatten wir erneut Glück, kurz bevor wir tatsächlich den Hafen erreichten riss der Himmel auf und wir erlebten die Einfahrt gegen Mittag in strahlendem Sonnenschein, es war gigantisch. 

    Da AIDA das erste Mal nach Kobe kam, wurden wir von der Feuerwehr mit Wasserfontainen in 4 Farben begleitet, eine Überraschung die im Sonnenschein besonders schön wirkte und dadurch noch gesteigert wurde, dass uns dann im Hafen eine Musikgruppe erwartete, selbst im Terminal war für AIDA Diva ein Extraschild angebracht.

    Am späten Nachmittag waren wir dann im China Town, wie überall in diesen Vierteln, gab es leckere Sachen zum Essen und ein ordentliches Gewusel.


    Wir haben aber nichts probiert, da wir anschließend einen Tisch in einem  Lokal reserviert hatten um vor Ort das berühmte  Kobe Beef zu probieren.

    Im Restaurant „Steakland“ wurden sehr freundlich empfangen und das Fleisch in A5 Qualität war wirklich ungewöhnlich, anders und sehr köstlich. Alleine die Zubereitung, typisch japanisch, direkt am Tisch war schon ein Gedicht.


    Einmal im Leben (mindestens!) muß man das probiert haben!

  • Nach 1 1/2 Tagen in einer Stadt wie Tokio war es schön, in einem der schönsten Häfen von Japan, auf der Halbinsel Miho in Shimizu anzukommen. Schon beim Einlaufen strahlte uns bei herrlichem Sonnenschein der majestätische Fuji an.

    Unser Kapitän und der Hotelchef wurden mit Blumen begrüßt. 

    Unser Ausflug begann dann um 13:00 Uhr bei gefühlten 20 Grad mit einer Fahrt zu der Aussichtsplattform Nihondaira, mit Blick auf den Fuji, den Pazifik und die Stadt.



    Zu sehen gab es auch Yuzu-Bäume. Die Früchte sehen aus wie Orangen, sind aber eine Mischung aus Zitrone und Mandarine. Aus dieser Frucht wird leckerer Pfeffer und eine sehr wohlschmeckende Limonade hergestellt.


    Es gab auch Kirschblüten der Winterkirsche – einfach toll.

    Dann ging es weiter zum Kiefernhain Miho no Matsubara – bei einer kleinen Wanderung genossen wir den Ausblick und insbesondere die Frische von Kiefernduft aromatisierter Luft.

    Der Fischmarkt, den wir danach besuchten, war etwas eigenartig – ganz anders in Busan. Es gab keine lebenden Fische – ausser getrocknetem Fisch, meist Makrele war fast alles schon abgepackt, so gab es auch keinen entsprechenden Geruch.

    Die Rundfahrt endete beim Dream Plaza Shopping Center, nur ca. 10 Minuten Fussweg entfernt vom Schiff. Hier haben wir noch ein wenig die Auslagen angesehen und sind dann zurück zum Schiff, wo wir uns mit unseren Mitreisenden über die Erlebnisse des Tages austauschten.

    Um 18:00 Uhr hat uns Shimizu mit einem kleinen Feuerwerk überrascht und verabschiedet.



    Nun geht es weiter nach Kobe, wo wir dann das berühmte Kobe Beef probieren.

  • Tokio, mit etwa 30 Millionen Einwohnern, beherbergt rund ein Viertel der gesamten Bevölkerung Japans. Die Stadt verfügt über mehr als 100.000 Restaurants, darunter knapp 200 Sternerestaurants. Die Einwohnerzahl von Tokio und Umgebung beläuft sich auf etwa 14 Millionen, mit weiteren 25 Millionen in der Metropolregion.

    Ein beeindruckendes Beispiel für die Menschenmengen in Tokio ist die berühmte Shibuya-Kreuzung, bei der bis zu 2.500 Menschen gleichzeitig während einer Grünphase die Straße überqueren.

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    Wir hatten einen Ausflug mit AIDA, nett aber nicht so informativ und spannend wie mit René am 1. Tag:

    An diesem Tag besuchten wir den Tokyo Tower, der mit 333 Metern Höhe dem Pariser Eiffelturm nachempfunden ist und fantastische Aussichten über die Stadt bietet. 

    Der alte Fernsehturm – dem Eiffelturm nachgebildet.

    Der neue Fernsehturm im Hintergrund

    Dann ging es zur Tempelanlage Asakusa.


    Anschließend machten wir eine Bootsfahrt auf dem Sumida-Fluss, der durch Tokio fließt und uns unter etwa 20 Brücken hindurchführte. Diese Erlebnisse ermöglichten uns einen weiteren faszinierenden Einblick in die Vielfalt und Schönheit Tokios.

    Tokio, die pulsierende Metropole Japans, beeindruckt mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition und Moderne. Jeder Tag in dieser Stadt bietet neue Entdeckungen und unvergessliche Erlebnisse.


    Nun geht es weiter nach Shimizu…

  • Unsere Reise begann mit der Ankunft in Tokio um 13:00 Uhr. Der Identitätsabgleich verlief überraschend schnell und problemlos. Bereits hier fiel uns die Hilfsbereitschaft der Menschen auf; an jeder Ecke standen freundliche Gesichter bereit, um uns mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Service, Sicherheit und Rücksichtnahme werden in Tokio großgeschrieben und gelebt.

    Am Nachmittag trafen wir René, einen Schweizer, der fließend Deutsch, Englisch, Japanisch und Französisch spricht. Er holte uns um 14:30 Uhr am Cruise Terminal ab, und wir machten uns auf den Weg zur Metrostation. Die Fahrt mit der Metro war angenehm und bot uns einen ersten Eindruck von dieser imposanten Stadt.

    Unser Ziel war Ginza, das Edelviertel im Zentrum von Tokio, vergleichbar mit der Münchener Maximilianstraße, jedoch in einer beeindruckend erweiterten Dimension.

    Hier ist der teuerste Platz in Ginza.

    Louis Vuitton – die Verkleidung des Hauses soll wie die Reflexionen des Meeres wirken.

    Wir besuchten die Lebensmittelabteilung des Mitsukoshi-Kaufhauses. Überwältigt waren wir von der Vielfalt und Qualität der angebotenen Produkte aus aller Welt. Feinkost in allen denkbaren Variationen war zu (aus Münchener Perspektive) normalen Preisen erhältlich. Selbst der Münchener Feinkostladen Käfer hatte eine kleine Fläche und verkaufte dort u.a. Weißwürste. Im Vergleich dazu erschien Dallmayr in München wie ein Miniladen.

    Nach diesem kulinarischen Erlebnis besuchten wir ein weiteres luxuriöses Einkaufsparadies. Diesmal ging es jedoch nur auf die Dachterrasse, die mit einer Schlittschuhbahn ausgestattet war und einen atemberaubenden Blick über Ginza bot.

    Unterwegs entdeckten wir eine Bierkneipe, in der um 16:30 Uhr Japaner in Anzug und Krawatte saßen. Die Bedienungen trugen Dirndl, und aus den Lautsprechern ertönte „Anneliese, ach Anneliese …“. Mit etwas Glück ergatterten wir noch einen Tisch, während der Laden ansonsten bis zum letzten Platz gefüllt war.

    Unsere Tour führte uns weiter zu einem einzigartigen Papeterie-Geschäft, das sich übermehrere Etagen erstreckte.

    Entlang der Route bewunderten wir mehrere ikonische Gebäude und spazierten durch die Hostessenstraße, in der Frauen Männer zum Essen begleiteten – jedoch ohne sexuelle Absichten.

    Im Ginza Corridor flanierten wir unter den Bahngleisen hindurch, vorbei an Marunouchi und Hibiva, entlang alter und neuer Gänge, gesäumt von charmanten Geschäften und Restaurants.

    Den Abend ließen wir in einem typisch japanischen Lokal ausklingen.

    Unsere Vorspeise – Sashimi

    Obwohl es in Tokio mehr als 200 Sternerestaurants gibt, entschieden wir uns bewusst für ein Lokal, in dem auch die Einheimischen verkehrten. Allerdings waren wir mit sieben Personen die ältesten Gäste in diesem Lokal. Es war ein gelungener erster Tag in Tokio, der uns einen tiefen Einblick in die Kultur und Gastfreundschaft dieser faszinierenden Stadt ermöglichte.

    Der Hauptbahnhof von Tokio.

    Die Weihnachtsbeleuchtung bleibt noch bis Mitte Februar, und ja, am Abend war es wieder recht kühl.

  • Nach einer stürmischen Fahrt am 11.1., bei der etliche Schlaglöcher noch nicht ausgebessert waren, gab es einen kurzen lichten Moment, wo sich die Sonne durch die Wolken quält. Dies nährte die Hoffnung, dass wir in Busan besseres Wetter erwarten konnten.

    Busan ist mit aktuell ca. 3,3 Mio Einwohnern die zweitgrößte Stadt Südkoreas und war, weil nicht besetzt, während des Krieges für rund 3 Jahre der Regierungssitz und die Hauptstadt von Südkorea. Aktuell ist es eine bedeutende Wirtschafts- und Kulturmetropole. 

    Wir kannten Busan nicht, hatten vor der Reise nicht einmal von dieser pulsierenden Metropole gehört; hier findet z.B. jährlich das zweitgrößte Filmfestival (BIFF) Asiens statt,

    es gibt Stahlindustrie, Fischerei ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor und hier liegt der größte Hafen Koreas. Zusammengefasst: hier ist was los!

    Nach elf Seetagen hatten wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen.

    Wir waren zwar von der Kälte (die Temperatur pendelte um den Gefrierpunkt) nicht so angetan, aber wir hatten durchgehend einen sonnigen Tag,  keinen Regen, nicht einmal eine Wolke.

    Nach der Passkontrolle ging es zu dem charmanten Künstlerviertel Gamcheon,

    ehemals Slums, über die Jahre umgewandelt durch lokale Künstler und Kunst studierende in einen Ort mit farbenfrohen Häusern, gemütlichen Plätzen, Museen und Kultur. 

    Danach ging es weiter zum Jagalchi Fish Market

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    und zum Gukje Market, dem größten Markt Busans. Da wird nicht nur Ware aus Südkorea verkauft, sondern z. B. auch aus USA und anderen Ländern. Ein sehr buntes Treiben, mit Streetfood, Haushaltswaren, Werkzeug, Socken usw.

    Merkwürdig, genau gegenüber vom Markt gab es eine Mall mit Luxusmarken!

    Auffällig war, dass es keine alten Autos gab, alles sehr ordentlich, sauber und strukturiert wirkte und es trotz Metropolcharakter recht preiswert war, so kostet 1 Liter Benzin rund 95 Euro Cent und auch andere Produkte wirkten im Vergleich zu Deutschland preiswert. 

    Da Busan auch diverse Badestrände hat könnte diese Stadt für einen weiteren Besuch, mglw. zur Kirschblüte, in Betracht kommen.

    Nun geht es weiter nach Tokio…

  • Die Reise von Honolulu nach Busan ist eine beeindruckende Seereise über 4.283 Seemeilen (7.932 km), die uns durch den Pazifischen Ozean bis zur südkoreanischen Küste führt. Nach der unerwarteten Rückkehr nach Honolulu am 1. Januar, um zwei Passagiere auszuschiffen, haben wir wertvolle Zeit verloren. Unser Kapitän hat daher die Geschwindigkeit auf etwa 20 Knoten erhöht, um Busan am 12. Januar zu erreichen

    .

    Am 3.1.26 um Mitternacht erreichen wir die Datumsgrenze und überspringen den folgenden Tag, den 4.1.26. Wir sind daher seit dem 5.1.26 in Führung gegangenen haben aktuell einen Vorsprung von 11h vor Deutschland, liegen also nicht mehr zurück.

    Sigi, ganz lieben Dank für die tollen Bilder!

    Aktuell befinden wir uns 3.000 Seemeilen vor Südkorea und genießen die täglichen Events auf dem Pooldeck mit kulinarischen Köstlichkeiten und erfrischenden Getränken. Auf unserem Balkon auf der Backbordseite können wir noch die Sonne bei angenehmen 22 – 24 °C im Schatten genießen, aber es wird täglich spürbar kühler und es gibt nun öfters kleine Regenunterbrechungen.

    Da Südkorea und Tokio der deutschen Zeit um 9 Stunden voraus sind, erwarten wir noch zwei Zeitumstellungen in den kommenden 5 Tagen, können also entspannen, lesen, Vorträge anhören, die Sauna besuchen und planen eine Hot Stone Massage zu geniessen.

    In Busan werden wir 15 Container Proviant aufnehmen bevor wir dann unsere Reise mit genügend Lebensmitteln fortsetzen. Wir freuen uns auf die Ankunft in Busan am 12. Januar, hoffentlich spätestens um 8:00 Uhr, wo wir dann die Gelegenheit haben werden, die Stadt zu erkunden und die koreanische Kultur zu erleben.


  • Honolulu, die lebendige Hauptstadt Hawaiis, erinnerte zuerst an die Skyline von Miami und pulsierte vor Energie. Unser Plan: Pearl Harbor besuchen. Doch dann die Ernüchterung – Reisepass nur in einer Plastiktüte erlaubt, keine Handtaschen! Das war uns zu umständlich, also spontan umdisponiert: Ab in die riesige Ala Moana Center, eine der größten Malls der USA. Alle Top-Marken waren da – wir haben fünf Stunden lang geshoppt, super Beute gemacht und die Kreditkarten zum Glühen gebracht!

    Danach ging’s an den weltberühmten Waikiki Beach – voller Touristen, Surfer und Hochhäuser. Schön, ja, aber ehrlich: In der Karibik haben wir schon traumhaftere Strände gesehen. Trotzdem ein Klassiker!

    Zurück an Bord: Zeit, sich schick zu machen für den Silvesterabend! Am Waikiki-Strand knallte ein megagroßes Feuerwerk – aber leider 6 km entfernt vom Hafen. Taxi oder Uber? Fehlanzeige, alles ausgebucht. Und wir mussten ja schon um 2:30 Uhr wieder an Bord sein. Also haben wir das Neue Jahr stilecht auf dem Schiff gefeiert: Mit einer Flasche Schaumwein an Deck, Blick auf die Lichter der Stadt – romantisch und entspannt!

    Später lockte das Mitternachts-Buffet – unglaublich, welchen Hunger die Mitreisenden mitten in der Nacht hatten! Es wurde gepackt, als gäb’s kein Morgen.

    Um 3:00 Uhr morgens legten wir ab – Richtung Südkorea! Doch die Reise wurde kurz: Bis ca. 15:00 Uhr am 1. Januar, dann Kehrtwende zurück nach Honolulu. Grund: Zwei medizinische Notfälle, die Passagiere mussten ausgeschifft werden.


    So waren wir am 2. Januar um 3:00 Uhr zum dritten Mal in Honolulu und starteten um 4:00 Uhr endgültig in den Pazifik – Kurs auf Busan. Ein Tag verloren, Ankunft nun erst am 12. Januar statt am 11. Aber hey: Gesundheit und Leben gehen definitiv vor! Sicherheit first auf hoher See.

    Aloha 2026 – das Jahr startet abenteuerlich! 🎉🥂🌊


  • Heute starteten wir mit einer Privatrundfahrt im Taxi. Eigentlich hatten wir den Haleakalā im Visier: Auf über 3000 Meter Höhe, mit atemberaubendem Panorama über die Insel und Blick in den 900 Meter tiefen Krater des seit 1790 schlafenden Vulkans. Doch die Taxifahrerin bremste uns aus – der Berg steckte knietief in Nebel! Ihr Tipp: Nur zum Sonnenauf- oder -untergang ist die Sicht garantiert. Schade, aber Plan B war schnell gefunden.

    Stattdessen ging’s zuerst zu den Twin Falls, einem Hotspot auf der berühmten Road to Hana (Route 360). Auf der Wailele Farm plätschern eine Reihe von Wasserfällen in natürliche Pools – die unteren sind super zum Schwimmen, die oberen richtig abenteuerlich.


    Die Wanderung durch den dampfenden Regenwald war schweißtreibend, aber mega beeindruckend. Trotz der verlockenden Pools haben wir auf’s Baden verzichtet und nach gut einer Stunde weitergezischt.


    Nächster Stopp: Ho’okipa Beach! Hier zeigt der Pazifik seine volle Power – riesige Wellen, auf denen Hawaiis Surfer ihre Kunststücke vorführen. Und das Highlight: Viele Schildkröten sonnen sich am Strand! Von oben sehen sie aus wie große Steine, aber diese sanften Riesen haben Panzer bis zu 1,5 Meter Länge, wiegen oft 135–160 kg (manche sogar über 220 kg) und können locker über 100 Jahre alt werden. Ein echter Wow-Moment!


    Dann tauchten wir ein in den ʻĪao Valley State Park und den angrenzenden Kepaniwai Park. Hier feiert Maui seine multikulturelle Seele: Thematische Gärten und historische Bauten erinnern an die Einflüsse aus China, Japan, Korea und mehr – ein hawaiianisches Hale, japanische Pagoden, chinesische Pavillons. Alles idyllisch gelegen am ʻĪao Stream, perfekt für Picknick und pure Entspannung. Dank der hohen Berge und der dichten, üppigen Vegetation ist es hier herrlich kühl – kein Wunder, dass die Locals früher genau hier Schatten und Schlafplätze suchten.


    Zurück am Schiff: Jackpot! Wegen der vielen Ausflügler war der Whirlpool fast leer – wir hatten ihn ganz für uns allein. Pure Erholung!
    Am Abend legte das Schiff ab – Richtung Honolulu, zum zweiten Mal. Maui, du warst ein Traum! 🌺

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    Hilo ist mit rund 45.000 Einwohnern die größte Siedlung auf Big Island, liegt im Nordosten der Insel und ist zugleich der Verwaltungssitz des Hawaii County.

    Big Island fasziniert vor allem durch ihre atemberaubende Natur: Alles ist üppig grün und einfach wunderschön. Die Insel entstand durch massive Vulkanausbrüche; der höchste Punkt, der Mauna Kea, ragt mehr als 4.200 Meter über dem Meeresspiegel auf.

    Als höchste Erhebung im Pazifik zwischen Asien und den USA fängt dieser Berg vorbeiziehende Wolken gerne ab und sorgt dafür, dass sie ihren Regen abladen. So gilt Hilo als eine der regenreichsten Städte der USA (vergleichbar mit Bergen in Norwegen) mit jährlich durchschnittlich etwa 3.200 mm Niederschlag und rund 275 Tagen mit messbarem Regen.

    Trotzdem hatten wir Glück und einen authentischen Eindruck: Es war bewölkt, aber größtenteils trocken.

    Wir kamen vormittags in Hilo an und nutzten den ersten Tag – wir blieben über Nacht – um die Stadt zu erkunden. Zu den Highlights gehörten die Liliʻuokalani Gardens, der größte traditionelle japanische Garten außerhalb Japans, die Statue von König Kamehameha I., der alle hawaiianischen Inseln vereinte und dafür geehrt wird, sowie Teile der Altstadt.

    Die Stadt selbst beeindruckte uns weniger: Wie auch in Deutschland verlagern sich Geschäfte und Restaurants zunehmend in Einkaufszentren und Malls, wodurch die Innenstädte an Charme verlieren. In Hilo fanden wir ein Restaurant und einige Läden mit vorwiegend in China produzierten Souvenirs und Handwerksartikeln, die man nicht unbedingt braucht.

    Den zweiten Tag verbrachten wir lieber an Bord: Traudl nutzte die Gelegenheit eine freie Waschmaschine zu finden, Holger las entspannt, und danach ging es in den Whirlpool.

    Um trotzdem einen Eindruck von der Insel zu vermitteln, greifen wir diesmal auf Fotos unserer lieben Mitreisenden zurück:

    So hoch waren die Tsunami-Wellen

    Ein traumhafter Sternenhimmel

  • Die Weather Girls hatten den 1. von 3 Aufritten und rockten die Bühne.

    Hier sind die 2 Mädels mal ganz privat

    Nach einem kurzen Halt in Honolulu von 18:00 bis 22:00 Uhr, um Müll abzugeben, setzten wir unsere Reise nach Nawiliwili – Kauai fort, die als die grünste Insel Hawaiis gilt.

    Nawiliwili empfing uns zunächst mit Regen, doch kurz darauf erstrahlte die Sonne hell am Himmel.

    Die Haupu-Bergkette, geformt aus Vulkanen und umgeben von Regenwäldern und Wasserfällen, erinnert mit ihren beeindruckenden Landschaften an die Fjorde Norwegens, wenn auch mit einer anderen Vegetation. Die Insel beherbergt Schildkröten, zahlreiche Hühner und Gockel sowie traumhafte Strände und Golfplätze. Besonders aufgefallen ist uns ein fantastischer Golfplatz direkt am Pazifik, nahe dem Hafen.

    Fußläufig vom Hafen aus erreichten wir einen kleinen, sauberen Sandstrand und nutzten die Gelegenheit, im Pazifik zu schwimmen. Mit einer Wassertemperatur von 26 Grad war das Bad zunächst kühlend und nach dem Sonnenbaden äußerst entspannend. Nachdem wir uns wieder trockengelegt hatten, standen wir vor der wichtigen Frage: Gibt es Bier auf Hawaii? Die Antwort ist ein klares Ja! In der Sonne nach einem erfrischenden Bad schmeckt ein kühles Bier besonders gut.

    Nun geht es weiter nach Hilo