• Die Skyline von Colon ist das Erste, was wir bei der Einfahrt nach Panama in Mittelamerika sehen können: Wir haben mit dem Kreuzfahrtschiff den karibischen Eingang zum berühmten Panamakanal passiert. Der brachte dem Land in Mittelamerika den Wahlspruch „Pro Mundi Beneficio“ ein: für das Wohl der Welt. Colón ist seit 1953 eine der größten Freihandelszonen der Welt – heute teils in arabischer Hand, das heißt: viele Produkte sind günstiger als im regulären Handel, da sie ohne Einfuhrzölle gehandelt werden.

    12000 -14000 Schiffe fahren pro Jahr durch den Kanal, somit warten tagtäglich Dutzende darauf, die Schleusen des Panamakanals bei Colon passieren zu dürfen. Für 2025 werden Einnahmen von $ 5,7 Milliarden erwartet, wir haben ca. $ 560.000 dazu beigetragen.


    Allerdings zählt Colon auch zu den gefährlichsten und sicher auch unattraktivsten Städten weltweit. Fast alles (was wir glücklicherweise nur aus dem Bus im vorbeifahren gesehen haben) ist dreckig, heruntergekommen und verwahrlost. Einzig die neue Mall am Kreuzfahrtterminal ist ordentlich, gut besucht und man fühlt sich sicher. 

  • Von Colon aus starteten wir nach Panama City (ca. 70 Kilometer von Colon entfernt) – die Altstadt Casco Viejo, und die Skyline sind durchaus sehenswert. Das Fort San Lorenzo und Portobelo sind historische UNESCO-Stätten mit kolonialer Geschichte.

    Die Statue Suez de Balboa sieht man von hinten, da er auf das Meer schaut und immer einen freien Blick braucht.

    La Viejo (Alt-Panama) ist der Ort, an dem die Hauptstadt ursprünglich stand, bis sie 1671 von einer Piratenbande unter dem Seeräuber Sir Henry Morgan zerstört wurde. Der architektonische Reichtum ist in vielen der Gebäude noch immer sichtbar. 

    Wir waren im charmanten Casco Antiguo, eine alte Kolonialstadt, die 1673 gegründet wurde. Dann schlenderten wir über den French Plaza, mit vielen Denkmälern und genossen dann die berühmte Skyline von Panama City. 

    Das Auswärtige Amt von Panama City

    Der Präsidentenpalast von Panama City

    Beeindruckend war auch der Kathedralenplatz mit den markanten Türmen der Kathedrale.

    Im strahlenden Gegensatz zur Altstadt steht die beeindruckende Skyline des Finanzzentrums. Dies erinnerte uns sehr an die Skyline von Miami, wirkt sehr beeindruckend, auch bei Abend als wir einen letzen Blick auf Panama City werfen konnten.

  • Die Stadt Puerto Limón bietet relativ wenige Sehenswürdigkeiten. Für einen Stadtbummel reichen unserer Meinung nach ein bis zwei Stunden aus. Der Hafen liegt zentral, sodass man Puerto Limón bequem auf eigene Faust zu Fuß erkunden kann. 

    Neben uns lat auch noch ein Carnivali-Schiff – ein Riesendampfer, alleine 1300 Mann Besatzung

    Puerto Limón ist gefährlich, die Kriminalitätsrate, einschließlich Raubüberfällen und Diebstählen, ist höher als in anderen Landesteilen. Rund um den Hafen haben wir uns aber sicher gefühlt. Wir haben dennoch immer darauf geachtet, dass andere Landausflügler in der Nähe sind.

    Der Parque Balvanero Vargas liegt in unmittelbarer Hafennähe. Nachdem man das Hafentor passiert hat, geht man einfach über die Straße. Hier kann man Faultiere in den Bäumen und Palmen beobachten. Man sieht sehr gut, wo Mitreisende die Hälse recken und in die Bäume zeigen. Der Parque Vargas liegt direkt am Meer. Lohnenswert ist ein Spaziergang entlang der Uferpromenade. Man schaut auf die Insel Uvita. Hier ankerte Kolumbus im Jahre 1502. Es kam zu Begegnungen mit der indigenen Bevölkerung, die den Europäern angeblich in goldenen Gewändern gegenübertraten. Lange vermutete man, dass diese Begegnungen der Grund dafür waren, warum Costa Rica die „reiche Küste“ genannt wurde.

    Die Catedral Sagrado Corazón de Jesús ist ein moderner Betonbau und ein weiteres Wahrzeichen. Sie steht im Zentrum der Stadt. Ihre Architektur ist bemerkenswert. Die alte Kathedrale war bei einem Erdbeben zerstört worden. Der Mercado Municipal in der Nähe ist ein lebendiger Markt. Händler verkaufen dort frische Produkte, lokale Spezialitäten und Kunsthandwerk.

    Die Playa Bonita ist der schönste Strand in Puerto Limón. Er liegt gut 6 km vom Stadtzentrum entfernt, sodass man bereits ein Taxi benötigt. Wie man hört wird der schöne Sandstrand auch von Einheimischen gerne besucht.

    Weil alles schon so aufregend war sind wir lieber wieder zurück an Bord und haben zunächst den leeren Whirlpool, danach ein leckeres Mittagessen genossen. So mussten wir wegen der Strömungen beim Baden nicht vorsichtig sein und es gab reichlich Sonnenliegen.

    Die Theatinerstraße von Porto Limone

  • Eine Kreuzfahrt durch die Karibik mit ihren Hunderten von Inseln bietet immer wieder Überraschungen. Ein echter Geheimtipp ist Roatán, die größte Insel der Islas de la Bahía. Die Islas liegen weit draußen vor der Küste Honduras. Ein lang gestreckter, üppig grüner Bergrücken und traumhafte Strände mit vorgelagerten Korallenriffen prägen das Bild des Eilands.

    Zwischen den Hütten stehen auch mal herrschaftliche Häuser

    Heute sind wir an einem weißen Sandstrand, mit türkisem Wasser und schattenspendenden Palmen der wunderschönen kleinen Insel „Big French“.

    Wir genießen die Ruhe, die tropische Musik an der Bar, entspannen in einem Strandkorb, gestreichelt von der erfrischenden Passatwindbrise und genießen ein lokales Mittagessen.

    Ein besonderes Highlight erwartete uns zum Abschluss des Strandtages mit einem Platzregen – Liquid Sunshine – mit dem wir verabschiedet wurden.

    Heute haben wir noch einen Seetag bis Puerto Limon, Cost Rica.

  • Heute erreichten wir Belize. Das einzige Land in Mittelamerika, wo Englisch und nicht Spanisch die Amtssprache ist. Vor der Küste wurde geankert und von hier aus mit lokalen Anbietern Richtung  Belize City getendert. Vor Belize liegt das zweitgrößte Korallenriff der Welt, ein perfektes Gebiet um zu tauchen oder zu schnorcheln. 

    Da Belize City durch nichts begeistert und wir auch keine wirklichen Freunde vom Schnorcheln sind haben wir erneut entschieden an Bord zu bleiben und hier das leere Schiff, den Whirlpool und alle sonstigen Annehmlichkeiten zu genießen.

    Zitat von HaPe aus Facebook, dies erklärt gut, warum wir an Bord blieben:

    Wir erreichen Belize City, die größte Stadt (70000 Einwohner) des kleinen mittelamerikanischen Landes zwischen Guatemala und Mexiko. Es wirkt ein bisschen wie Hollywood. Nein, nicht wie der Stadtteil in Los Angeles, sondern wie die Filmkulissen: außen hui und innen pfui. Direkt an der Tenderpier stehen die schmucken und einladenden Touristen-Läden, dahinter prallt einem das wirkliche Leben entgegen. Kein Wunder, dass fast alle Schiffs-Verlasser schnurstracks in Boote und Busse und Taxis steigen, um Schöneres zu erleben. Wir natürlich nicht. Wir laufen durch laute Straßen, riesige Lautsprecher stehen vor jedem zweiten Laden und wummern Reggae in geplagte Ohren. Rinnsale aus einigen Häusern lassen wenig Kanal vermuten und gepflegt ist allenfalls das Schläfchen, das hier auch gerne mal auf dem Gehsteig gehalten wird. Interessant ist das allenthalben und erinnert ziemlich heftig, wie gut es einem selbst geht.

  • Tulum, die alte Mayastätte, Schnorcheln in den Zynoten, Shopping, all dies haben wir bei vergangenen Besuchen schon erlebt und dies als ausreichend empfunden. 

    So sind wir nur ein wenig im Hafenbereich spazieren gegangen, nahmen ein landestypisches Mittagessen und Getränk zu uns und haben diesmal auf eine aufwändigere Exkursion verzichtet.

    Der teuerste Tequila, den wir finden konnten

    Die Erdbeeren als Nachtisch beim Abendessen waren vorzüglich lecker.

    Abends wurde dann an Bord eine vorweihnachtliche Adventsfeier geboten, Spekulatius bei 28 Grad ist schon etwas ungewöhnlich..

  • …. tolle Einfahrt am 28.11. um 05:00 Uhr – wir sind mit vielen Kreuzfahrern im größten Kreuzfahrthafen angekommen und wurden durch einen stahlgrauen Himmel überrascht, das Wetter hat sich wieder einmal nicht an die App gehalten.


    Wir starteten schon sehr früh (ohne Frühstück) mit unserem Ausflug „Miami zu Land und zu Wasser“. 

    Wir fuhren mit dem Bus durch Miami Downtown/Financial District, dies ist nach New York City der zweit-wichtigste Finanzplatz der USA, dort entstehen weitere Hochhäuser im Rekordtempo.

    dann zum South Beach wo uns der Strand am Ocean Drive wegen des Wetters nicht lockte, aber die vielen Art Deco Eindrücke begeisterten


    mit dem angesagtesten New Café – auch das teuerste, vorbei am Haus von Gianni Versace, wo er vor Jahren erschossen wurde. 

    Dann ging es weiter zum Coconut Grove (Gebiet der Besserverdiener, tolle Häuser, Parkanlagen und bevorzugte Wohngegend der Banker) und ein denkmalgeschützter Friedhof – auf diesem Friedhof wurde lt. unserem Guide ein Teil des Videos für Thriller von M. Jackson gedreht.

    Die Tour führte auch in das Little Havana, da leben noch viele aus Kuba, die Ende der 50er Jahre nach Miami kamen und sich dann in Miami eine Existenz aufgebaut haben. – auf diesem Friedhof wurde lt. unserem Guide ein Teil des Videos für Thriller von M. Jackson gedreht.

    Anschließend hatten wir eine Bootstour zu den Millionärsinseln (die tollen Wohngebiete für die etwas Reicheren).

    Das Grundstück hat schon 120 Mio US$ gekostet.
    Die Besitzer haben natürlich auch ein eigenes Boot, manchmal etwas eigenartig.

    Da waren auch noch Piraten unterwegs.

    Am 27.11. war Thanks Giving Day, das bedeutete, dass sich viele den Brückentag am Freitag frei genommen haben und mit der ganzen Familie unterwegs waren. So war es auch im Bayside Marketplace lebendig und geschäftig – wir waren aber trotzdem noch beim Shopping.

    Ausfahrt aus Miami

  • Charleston, South Carolina, ist eine charmante Hafenstadt, die für ihre reiche Geschichte, ihre beeindruckende Architektur und ihre warme Gastfreundschaft bekannt ist. Als eine der ältesten Städte in den USA bietet Charleston eine Fülle von historischen Sehenswürdigkeiten, darunter farbenfrohe Herrenhäuser, historische Kirchen (angeblich 50, mehr als Ampeln sagt man, deshalb wird Charleston auch The Holy City genannt) und gepflasterte Straßen.

    Ab nächstem Jahr müssen Kreuzfahrtschiffe auf Reede liegen, da ein Investor das ganze Hafenterminal gekauft hat, um dort Hotels zu bauen.

    Wir waren erst mit Uber unterwegs, um einen Apple Store wegen Black Friday zu finden. Bis uns der Fahrer erklärte, dort nicht, aber an einer anderen Stelle – da bräuchte man jedoch einen Ausweis (ähnlich wie METRO), den wir nicht hatten. Also zurück in die Stadt, mit einer kostenlosen Rundfahrt durch Uber und vielen Erklärungen. Dort haben wir dann die Stadt zu Fuß erkundet und auch noch einige Biere für je 9,60 US $ und Weinchen für je 16 US$ getrunken haben. Ja, Amerika ist sehr teuer.

    Heute Seetag und morgen Miami, da geht es dann schon um 08:30 Uhr los – gegen Mittag sind wir am Market Place zum Shoppen.

  • Am Abend bevor wir in New York eintrafen, wurde gab es eine sehr schöne Udo Jürgens Show von unserem Gastkünstler Eric Paisley und das Lied „Ich war noch niemals in New York“ bildete den Abschluss der zweiten Zugabe – uns ging es genauso, wir waren auch noch nie in NewYork, das hat sich nun eindrucksvoll geändert.

    Schon die Einfahrt vorbei an der Freiheitsstatue war ein bewegender Moment. Da wir noch keine Erfahrung, keinen Eindruck hatten was uns erwarten würde haben wir uns entschieden die Stadt mit einem Hop On Hop Off Bus zu erkunden und so möglichst flexibel viel sehen zu können.

    Wir fuhren durch China Town, Klein Italy und Soho bis zur Brooklyn Bridge wo wir den Bus zum ersten Mal verlassen haben um diese berühmte Brücke zu erlaufen, auf diese Idee kamen gefühlt auch weitere Tausende Interessierte Spaziergänger und Jogger – interessant und schön war es trotzdem.

    Danach ging es weiter zum 9/11 Memorial sehr ergreifend und unbedingt sehenswert! 

    Danach wechselten weiter zum Times Square wo wir die Buslinie wechselten um dann zum Central Park zu fahren.

    Trotz bedecktem Himmel und doch recht kühlen Temperaturen war hier eine Menge los und wir erinnerten uns an den englischen Garten zu Hause der ja auch nur wenig größer ist.

    Screenshot
    John Lennon Gedenktafel – von Tony geklaut

    Nach einem weiteren Spaziergang über die 5th Avenue sind wir dann in die 48th Street abgebogen und direkt zurück zum Schiff an Pier 88 gegangen – leicht erschöpft und stark hungrig.

    Wir haben uns dann entschieden an Bord zu bleiben und Bilder von NY bei Nacht von Mitreisenden zu klauen, wir waren platt…

    Am nächsten Morgen haben wir dann einen am Nachbardock liegenden Flugzeugträger besichtigt und danach den Auslauf bei beginnendem Sonnenuntergang genossen, erneut sehr eindrucksvoll und schön zumal der zweite Tag auch mit perfektem Sonnenschein glänzte.

    Beim Auslaufen durfte der Kapitän noch eine extra Runde und die Freiheitsstatue drehten

  • Boston, Backsteine und Glasfronten treffen sich hier in überraschender Harmonie. Sehr viel Geschichte einerseits, moderne Großstadt andererseits.

    Die Ankunft in Boston war eindrucksvoll und teilweise recht laut, denn der Flughafen liegt exakt hinter dem Hafen, so „segelten“ wir genau in der Einflugschneise und hatten das Gefühl die Flugzeuge fast berühren zu können.

    Kurz nachdem wir gegen ca. 15:00 Uhr festgemacht haben begann die befürchtete biometrische Einreisekontrolle, überraschenderweise ging dies flott und ohne jedes Problem. Wie der Kapitän berichtete hat sich der Leiter der Border Control sogar ausdrücklich für die geordnete und perfekte Zusammenarbeit bedankt, man höre und staune.

    Am kommenden Morgen – leider bei bedecktem Himmel, sehr frischen Temperaturen und kaltem Wind – sind wir dann zum Quincy market „geubert“.

    Von dort folgten wir dem Freedom Trail, dieser führt – markiert durch die roten Steine – an vielen historisch bedeutenden Orten /Gebäuden vorbei, besuchten den Public Market und landeten dann im North End wo wir einen (vermutlich nur den ersten) christmas shop

    besuchten um dann (wegen einsetzender Unterkühlung) bei einem kleinen Italiener zu landen der uns vorzüglich mit Speis und Trank aufwärmte.

    Wir hatten erneut, nach Halifax nun auch in Boston einen sehr positiven Eindruck von einer sehr gepflegten und schönen Stadt nirgendwo Unkraut oder alberne Schmierereien die man zu Hause Graffiti nennt.

    Screenshot
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    Weitere Erkundungen haben wir uns wegen der Wetterlage geschenkt und sind danach zur AIDA zurückgekehrt wo wir Abends nach Freigabe durch den Airport (!), weil wir immerhin eine Höhe von rund 47 m über Meeresspiegel haben und den Flugverkehr nicht gefährden wollten, Richtung New York aufgebrochen sind.