

Wir legen in Hambantota an, in diesem riesigen, fast gespenstisch leeren Industriehafen. Überall weiß man: Nach dem verheerenden Tsunami 2004 lag hier alles in Trümmern. Die Chinesen kamen, pumpften Milliarden rein – und besitzen jetzt quasi den ganzen Laden auf 99 Jahre. Ein Hafen, der immer noch mehr Prestige- als Profitobjekt ist..

Kaum von Bord, stehen wir schon in der Hitze. Eine mobile Wechselstube blinkt uns an – nett gemeint, aber wir winken ab. Hier nimmt jeder US-Dollar mit Kusshand, Rupien brauchen wir eigentlich nicht.

Weil es ein Sicherheitsbereich ist (man rechnet immer noch mit Anschlägen), dürfen wir keinen Schritt allein machen. Shuttle-Bus raus aus dem militärisch abgeriegelten Gelände – und schon stürzen sich die Tuk-Tuk-Fahrer auf uns wie Haie. Acht Personen, viel Gepäck, Ziel: Shangri-La Hambantota. Nach einigem Feilschen quetschen wir uns für läppische 10 Dollar pro Tuk-Tuk rein und düsen los.

Und dann – wow. Dieses Shangri-La ist einfach eine andere Welt. Wir kaufen uns einen Day Pass inklusive Mittagessen für etwa 35 € pro Nase. (Aida bot denselben Ausflug übrigens für 199 € an – Kinder ab 2 Jahren 79 €. Danke, nein.)

Die Anlage ist gigantisch: endlose Pools, Wassersport ohne Ende, eine echte 18-Loch-Golfanlage direkt am Meer, Gärten, die aussehen wie aus einem Hochglanzmagazin. Und das Buffet? Eine Offenbarung. Hunderte Gerichte, alles frisch, alles perfekt gewürzt – wir haben uns durchgekämpft wie Entdecker. Danach lagen wir einfach nur faul am Strand oder im Schatten,waren schwimmen und ließen uns die salzige Brise um die Nase wehen und fühlten uns „sauwohl“ .


Am späten Nachmittag, total entspannt und ein bisschen sonnenverwöhnt, tuckerten wir mit dem Tuk-Tuk zurück zum Shuttle. Kein Stress, nur dieses wohlige Gefühl: Heute haben wir den Jackpot geknackt.
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