Ein grausamer Tag, das bedeutete nämlich sehr früh aufstehen, denn bereits um 7:00 Uhr ging es los nach Kyoto, der ehemaligen Hauptstadt und Kaiserstadt. Wir fuhren mit dem Bus zum Shinkansen-Bahnhof, wo wir dann um 08:01 (die Zeiten werden auf die Minute eingehalten) in den Shinkansen nach Kyoto eingestiegen sind. Mit bis zu 400 km/h raste dieser bekannteste Zug Japans dann nach Kyoto – nur ein Zwischenstopp in Osaka. Pünktlich um 8:29 Uhr sind wir in Kyoto angekommen.

Der erste Halt war dann der heilige Fushimi Inari-Taisha-Schrein. 3 Stunden dauert es den ganzen Schrein abzuschreiten.
So viel Zeit hatten wir „Gott sei Dank“ nicht.


Dann wurden wir mit einem leckeren, lokalen Mittagessen versorgt.



Weiter ging es dann zum Kinkaku-Ji-Tempel, auch als goldener Pavillion aus der einzigartigen Kitayama-Kultur bekannt ist eines der berühmtesten historischen Bauwerke Kyotos und zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Der Tempel ist mit 20kg Gold(!) überzogen und strahlte uns förmlich an. Die gesamte Anlage war extrem beeindruckend, und wir hatten wieder Glück, entgegen der Erwartung war es nicht völlig überlaufen, so konnten wir an der ein oder andern Stelle verweilen und die tolle Anlage geniessen.

Der Bonsai-Baum ist 600 Jahre alt.

Zum Abschluss waren wir noch im Kiyumizudera-Tempel. Der Tempel wurde im 8. Jahrhundert errichtet und von einer Holzkostruktion die ohne einen einzigen Nagel errichtet wurde umgeben. Sehr viele Pilger nutzten den Sonntag um hier um Glück zu bitten oder sich die Zukunft vorhersagen zu lassen, darüber hinaus kann man die gesamte Stadt überblicken und die herrliche Aussicht geniessen.Natürlich ist auch diese Anlage seit 1994 Teil des UNESCO Weltkulturerbe.

Blick auf Kyoto.

Ein Tag voll mit Kultur.

Als wir nach 18:00 Uhr wieder auf dem Schiff waren, sind wir jedenfalls ziemlich platt gewesen und haben gerne auf den Besuch der Abendveranstaltung verzichtet.

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