

Hilo ist mit rund 45.000 Einwohnern die größte Siedlung auf Big Island, liegt im Nordosten der Insel und ist zugleich der Verwaltungssitz des Hawaii County.
Big Island fasziniert vor allem durch ihre atemberaubende Natur: Alles ist üppig grün und einfach wunderschön. Die Insel entstand durch massive Vulkanausbrüche; der höchste Punkt, der Mauna Kea, ragt mehr als 4.200 Meter über dem Meeresspiegel auf.
Als höchste Erhebung im Pazifik zwischen Asien und den USA fängt dieser Berg vorbeiziehende Wolken gerne ab und sorgt dafür, dass sie ihren Regen abladen. So gilt Hilo als eine der regenreichsten Städte der USA (vergleichbar mit Bergen in Norwegen) mit jährlich durchschnittlich etwa 3.200 mm Niederschlag und rund 275 Tagen mit messbarem Regen.
Trotzdem hatten wir Glück und einen authentischen Eindruck: Es war bewölkt, aber größtenteils trocken.
Wir kamen vormittags in Hilo an und nutzten den ersten Tag – wir blieben über Nacht – um die Stadt zu erkunden. Zu den Highlights gehörten die Liliʻuokalani Gardens, der größte traditionelle japanische Garten außerhalb Japans, die Statue von König Kamehameha I., der alle hawaiianischen Inseln vereinte und dafür geehrt wird, sowie Teile der Altstadt.

Die Stadt selbst beeindruckte uns weniger: Wie auch in Deutschland verlagern sich Geschäfte und Restaurants zunehmend in Einkaufszentren und Malls, wodurch die Innenstädte an Charme verlieren. In Hilo fanden wir ein Restaurant und einige Läden mit vorwiegend in China produzierten Souvenirs und Handwerksartikeln, die man nicht unbedingt braucht.
Den zweiten Tag verbrachten wir lieber an Bord: Traudl nutzte die Gelegenheit eine freie Waschmaschine zu finden, Holger las entspannt, und danach ging es in den Whirlpool.
Um trotzdem einen Eindruck von der Insel zu vermitteln, greifen wir diesmal auf Fotos unserer lieben Mitreisenden zurück:





So hoch waren die Tsunami-Wellen

Ein traumhafter Sternenhimmel
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