Nach einem aufregenden Tagesausflug mit Frank haben Holger und zwei Mitreisende eine Waymo-Fahrt gebucht. Die Technik war beeindruckend und die Fahrt einfach überwältigend.

Doch das Wetter hatte andere Pläne: Nach Regen und Nebel erlebten sie live einen großflächigen Stromausfall. Aufgrund der „Sicherheit geht vor“-Einstellung für autonom fahrende Autos mussten die Fahrzeuge bei einem Systemausfall auf menschliche Remote-Assistenten warten. Das führte dazu, dass mehrere Waymos an einer Ampel stehenblieben, was zu einer chaotischen „Straßensperre“ wurde. Die hinteren Fahrzeuge überholten die stehengebliebenen Autos, während die Computer der Waymos nicht reagieren konnten.

Da überall Stau herrschte, war an ein Taxi oder Bus nicht zu denken. Sogar die Cable Cars waren außer Betrieb. Also machten sie sich bei leichtem Regen zu Fuß auf den Weg zurück und legten dabei rund 10.000 Schritte zurück, bevor es zum Abendessen an Bord ging.

Für den Abreisetag hatten wir als krönenden Abschluss eine Waymo-Fahrt zur berühmten Lombard Street geplant. Doch nach dem Blackout waren alle Fahrzeuge außer Betrieb – echt schade!

Um 14:00 Uhr ging es dann in Richtung Hawaii. Sechs entspannte Seetage lagen vor uns – herrlich!

Der Kapitän hatte erneut eine Überraschung für parat: Er überzeugte den Lotsen, noch eine Runde um Alcatraz zu drehen. So bekamen sie einen atemberaubenden 360-Grad-Blick auf das berüchtigte Gefängnis. Die Insassen lebten in einem düsteren Raum von 1,50 auf 2,00 Metern mit einem Waschbecken und einer Toilette, die von den Nachbarn einsehbar war. Essen gab es nur eine Suppe – eine clevere Methode, um Fluchtversuche durch körperliche Schwäche zu verhindern, denn das Wasser ist kalt und die Strömung stark.

Heute haben wir nach einer erneuten Zeitumstellung bereits fünf Grad höhere Außentemperaturen, auch wenn es weiterhin zeitweise bewölkt ist.

Weihnachten feiern wir auf dem Pazifik, Hawaii erreichen wir am 26.12. Abends.

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