Am 20.12. haben wir mit Frank, der ursprünglich aus Trier kommt und nun schon seit 9 Jahren hier lebt einen Ausflug gebucht. Beginn 09:00 Uhr – geplant bis 15:00 Uhr, allerdings gab es so viel zu sehen, sowohl im Bus, als auch mit einigen Fußmärschen, dass wir erst so gegen 17:00 Uhr zurück gekommen sind.
San Francisco begeistert mit 43 Hügeln, spektakulären Ausblicken und ikonischen Orten, wie der Golden Gate Bridge, Lombard Street, und vielen anderen Sehenswürdigkeiten und gliedert sich in 16 verschiedene Bezirke, viele mit kleinen Geschäften und jeweils eigenem Charakter.
Zuerst ging es zum Palace of Fine Arts,


dann fuhren wir zur Golden Gate Bridge, die allerdings voll im Nebel lag – ja das Wetter war leider nicht so toll.


Dann fuhren wir zu den 6 Painted Ladies. Die Häuser nennt man deshalb so, weil sich früher die „leichten Mädchen“ auch so bemalt haben. Die Häuser stehen unter Denkmalschutz, dürfen äusserlich nicht verändert werden und sind, wenn auch klein und alt, sehr teuer. Das billigste kostete im vergangenen Jahr (umrenoviert) über 2 Mio $, meist liegen die Preise über $ 4 Mio.

Dann hat uns Frank auf eine neue grosse Kirche aufmerksam gemacht, die Cathedral of St. Mary. Als Protest, weil es keine weiblichen Priester gab bzw. gibt, hat der Architekt die Kirche so gebaut, dass bei der Nachmittagssonne der Schatten einen Busen zeigt. Leider hatten wir keine Sonne, konnten dies aber auf einem Foto von Frank bewundern.

(Der Architekt hat sich danach bereit erklärt die Kirche neu zu konstruieren und auf eigene Kosten umzubauen, sobald die erste Kardinälen ernannt wurde…)
Weiter ging es zu Haight-Asbury dem berühmten Hippie Viertel, dort war des Epizentrum der Anti Vietnamkrieg Demonstrationen und der Flower Power Bewegung, alles stark beeinflusst und zusammen gehalten durch reichlich LSD (was zunächst kostenlos verteilt wurde). Hier gab es 1967 eine Massendemo gegen den Krieg in Vietnam – an der u.a. auch Jimmy Hendrix, Janis Joplin und andere beteiligt waren.


An der Ecke war Heart Lady, alle Herzen am Boden mit Namen versehen, u. a. The Merry Pranksters, die mit 6 Familien in einem Bus lebte.



Es gab auch einen günstigen Weihnachtsbaum, den wir aber nicht mitgenommen haben.
Weiter ging es zur Misión San Francisco de Asís die am 9. Oktober 1776 gegründet wurde. Die Siedlung wurde nach dem heiligen Franziskus von Assisi benannt, dem Gründer des Franziskanerordens, war aber auch allgemein als „Mission Dolores“ bekannt, aufgrund des nahegelegenen Baches Arroyo de los Dolores („Bach der Trauer“).


Mission Dolores ist das älteste intakte Gebäude in der Stadt San Francisco und die einzige intakte Missionskapelle in der Kette von 21, die unter der Leitung von Padre Serra gegründet wurden. Die aus Lehm gebaute Mission ist ein beständiger Zeuge der Geschichte San Franciscos, einschließlich des kalifornischen Goldrausches und des Erdbebens von 1906. Der Missionsfriedhof ist der einzige Friedhof, der innerhalb der Stadtgrenzen erhalten geblieben ist. Der Friedhof ist auch die letzte Ruhestätte zahlreicher Ohlone, Miwok und anderer erste Kalifornier sowie bekannter kalifornischer Pioniere.

In China Town durfte der Bus nicht reinfahren, deshalb sind wir auf einer Hauptstraße geblieben und für einen Spaziergang war die Zeit auch schon zu knapp, nach einem abschliessenden Fotostop an der City Hall

und North Beach ging es dann zurück zum Schiff.
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