Die Skyline von Colon ist das Erste, was wir bei der Einfahrt nach Panama in Mittelamerika sehen können: Wir haben mit dem Kreuzfahrtschiff den karibischen Eingang zum berühmten Panamakanal passiert. Der brachte dem Land in Mittelamerika den Wahlspruch „Pro Mundi Beneficio“ ein: für das Wohl der Welt. Colón ist seit 1953 eine der größten Freihandelszonen der Welt – heute teils in arabischer Hand, das heißt: viele Produkte sind günstiger als im regulären Handel, da sie ohne Einfuhrzölle gehandelt werden.

12000 -14000 Schiffe fahren pro Jahr durch den Kanal, somit warten tagtäglich Dutzende darauf, die Schleusen des Panamakanals bei Colon passieren zu dürfen. Für 2025 werden Einnahmen von $ 5,7 Milliarden erwartet, wir haben ca. $ 560.000 dazu beigetragen.


Allerdings zählt Colon auch zu den gefährlichsten und sicher auch unattraktivsten Städten weltweit. Fast alles (was wir glücklicherweise nur aus dem Bus im vorbeifahren gesehen haben) ist dreckig, heruntergekommen und verwahrlost. Einzig die neue Mall am Kreuzfahrtterminal ist ordentlich, gut besucht und man fühlt sich sicher. 

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