
Die Stadt Puerto Limón bietet relativ wenige Sehenswürdigkeiten. Für einen Stadtbummel reichen unserer Meinung nach ein bis zwei Stunden aus. Der Hafen liegt zentral, sodass man Puerto Limón bequem auf eigene Faust zu Fuß erkunden kann.
Neben uns lat auch noch ein Carnivali-Schiff – ein Riesendampfer, alleine 1300 Mann Besatzung



Puerto Limón ist gefährlich, die Kriminalitätsrate, einschließlich Raubüberfällen und Diebstählen, ist höher als in anderen Landesteilen. Rund um den Hafen haben wir uns aber sicher gefühlt. Wir haben dennoch immer darauf geachtet, dass andere Landausflügler in der Nähe sind.

Der Parque Balvanero Vargas liegt in unmittelbarer Hafennähe. Nachdem man das Hafentor passiert hat, geht man einfach über die Straße. Hier kann man Faultiere in den Bäumen und Palmen beobachten. Man sieht sehr gut, wo Mitreisende die Hälse recken und in die Bäume zeigen. Der Parque Vargas liegt direkt am Meer. Lohnenswert ist ein Spaziergang entlang der Uferpromenade. Man schaut auf die Insel Uvita. Hier ankerte Kolumbus im Jahre 1502. Es kam zu Begegnungen mit der indigenen Bevölkerung, die den Europäern angeblich in goldenen Gewändern gegenübertraten. Lange vermutete man, dass diese Begegnungen der Grund dafür waren, warum Costa Rica die „reiche Küste“ genannt wurde.


Die Catedral Sagrado Corazón de Jesús ist ein moderner Betonbau und ein weiteres Wahrzeichen. Sie steht im Zentrum der Stadt. Ihre Architektur ist bemerkenswert. Die alte Kathedrale war bei einem Erdbeben zerstört worden. Der Mercado Municipal in der Nähe ist ein lebendiger Markt. Händler verkaufen dort frische Produkte, lokale Spezialitäten und Kunsthandwerk.
Die Playa Bonita ist der schönste Strand in Puerto Limón. Er liegt gut 6 km vom Stadtzentrum entfernt, sodass man bereits ein Taxi benötigt. Wie man hört wird der schöne Sandstrand auch von Einheimischen gerne besucht.
Weil alles schon so aufregend war sind wir lieber wieder zurück an Bord und haben zunächst den leeren Whirlpool, danach ein leckeres Mittagessen genossen. So mussten wir wegen der Strömungen beim Baden nicht vorsichtig sein und es gab reichlich Sonnenliegen.




Die Theatinerstraße von Porto Limone
Hinterlasse einen Kommentar