Heute erreichten wir Belize. Das einzige Land in Mittelamerika, wo Englisch und nicht Spanisch die Amtssprache ist. Vor der Küste wurde geankert und von hier aus mit lokalen Anbietern Richtung  Belize City getendert. Vor Belize liegt das zweitgrößte Korallenriff der Welt, ein perfektes Gebiet um zu tauchen oder zu schnorcheln. 

Da Belize City durch nichts begeistert und wir auch keine wirklichen Freunde vom Schnorcheln sind haben wir erneut entschieden an Bord zu bleiben und hier das leere Schiff, den Whirlpool und alle sonstigen Annehmlichkeiten zu genießen.

Zitat von HaPe aus Facebook, dies erklärt gut, warum wir an Bord blieben:

Wir erreichen Belize City, die größte Stadt (70000 Einwohner) des kleinen mittelamerikanischen Landes zwischen Guatemala und Mexiko. Es wirkt ein bisschen wie Hollywood. Nein, nicht wie der Stadtteil in Los Angeles, sondern wie die Filmkulissen: außen hui und innen pfui. Direkt an der Tenderpier stehen die schmucken und einladenden Touristen-Läden, dahinter prallt einem das wirkliche Leben entgegen. Kein Wunder, dass fast alle Schiffs-Verlasser schnurstracks in Boote und Busse und Taxis steigen, um Schöneres zu erleben. Wir natürlich nicht. Wir laufen durch laute Straßen, riesige Lautsprecher stehen vor jedem zweiten Laden und wummern Reggae in geplagte Ohren. Rinnsale aus einigen Häusern lassen wenig Kanal vermuten und gepflegt ist allenfalls das Schläfchen, das hier auch gerne mal auf dem Gehsteig gehalten wird. Interessant ist das allenthalben und erinnert ziemlich heftig, wie gut es einem selbst geht.

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